...und ich bin auch noch fleißig am traden. Allerdings fehlt mir derzeit die nötige Muse für Postings.
Ich habe mein MA System verfeinert und habe ein Markttechniksystem daraus gemacht. Gehandelt werden Dow Jones, EUR/USD, EUR/CHF und Bobl 5J und das mit Erfolg. Wenn ich wieder mehr Zeit habe, werde ich eine ausführliche Systembeschreibung posten. Das wird aber erst im Herbst passieren, wenn ich die wichtigsten Prüfungen meines Studiums abgeschlossen habe.
So long, LiveTraded
Es wird etwas ruhiger
Mit den Aktien gewinne ich einfach keinen Blumentopf. Ich weiß noch nicht warum, aber ständig heben sich meine Gewinne und Verluste auf. Ansich schon ein Erfolg, zermürbt es mich, ständig bei +/- 0% Performance zu beginnen,
Ich konzentriere mich weiter auf meinen bisher erfolgreichen Marktfilter und beginne diesen direkt zu traden. Angewendet wird er vorerst nur auf den Dow Jones Future (US30 CFD). Und sieht derzeit folgendermaßen aus:
Ein simples MA Crossover System, bestehend aus einem 5 und 50 SMA die bei Cross (zb. schnellerer SMA kreuzt langsameren von unten nach oben -> Long) in Trendrichtung ein Signal generieren. Der Stop existiert nur für den Notfall (ein Flashcrash würde einen Margin Call verursachen) und liegt auf Höhe des SMA 50. Die Position wird bei einem Gegensignal geschlossen aber nicht automatisch gedreht, nur wenn auch der Trend sicht wendet. Was aber beim ersten Gegensignal kaum ersichtlich sein kann, also erst beim nächsten Signal Einstieg möglich oder in laufendes Signal bei gutem CRV.
Ich konzentriere mich weiter auf meinen bisher erfolgreichen Marktfilter und beginne diesen direkt zu traden. Angewendet wird er vorerst nur auf den Dow Jones Future (US30 CFD). Und sieht derzeit folgendermaßen aus:
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Intermarket Analyse des S&P500 nach John J. Murphy
Der Großmeister der Technischen Analyse, John J. Murphy, hat es den Charttechnikern dieser Welt einfach gemacht. Er hat ihnen eine Bibel geschrieben, ein Bibel die da heißt "Technische Analyse der Finanzmärkte". Daraus möchte ich eine Zusammenfassung ableiten zum besseren Verständnis meines Tradingbereichs.
Bei der Intermarket Analyse geht es um die Verbindung unterschiedlicher oder auch ähnlicher Märkte. Wie stehen Aktien zu Renten, Renten zu Rohstoffen und Rohstoffe zu Währungen. Ich befasse mich heute mit der Verbindung des S&P500 Terminkontrakts (Future) und dem eigentlichen Kassaindex. Als Neuling vermutet man das beides das selbe ist, aber weit gefehlt. Der Future liegt aufgrund einer fiktive Prämie (Aufgeld) immer über dem Kassaindex der Aktien. Diese Prämie wird beeinflusst vom kurzfristigen Zinssatz, der Rendit des S&P500 und von der Anzahl der Tage bis zum Verfallstermin. Umso näher beim Verfallstag, desto niedriger wird die Prämie.
Täglich kalkulieren institutionelle Investoren wie hoch die aktuelle Prämie (der faire Wert) sein sollte. Dieser Wert bleibt während des Tages konstant und ändert sich erst mit dem nächsten Handelstag. Notiert jetzt der Future einen vorher bestimmten Betrag über seinem fairen Wert, wird automatisch ein Arbitrage-Trade aktiviert, auch als Programmkauf bekannt. Dabei verkaufen die Programmhändler den Terminkontrakt und kaufen einen S&P500 Aktienkorb, um den Future und den Index wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Auswirkungen daraus sind für den Aktienmarkt positiv, da sie den Kurs nach oben drücken.
Programmverkäufe bewirken genau das Gegenteil. Dabei fällt die Prämie des Futures unter ihren fairen Wert, in diesem Fall wird der Future gekauft und ein Aktienkorb verkauft. Die Auswirkungen sind also negativ für den Markt.
Quelle: John J. Murphy, Technischen Analyse der Finanzmärkte, Finanzbuch Verlag
6., unveränderte Auflage 2009, S. 403 u. 404
Als kleiner Trader kann man aus dieser Information nicht unmittelbar einen Vorteil ableiten. Aber sie trägt zu einem besseren Verständnis der verschiedenen Marktteilnehmer bei und wie sie auf den Markt durch ihren Handel einwirken.
Bei der Intermarket Analyse geht es um die Verbindung unterschiedlicher oder auch ähnlicher Märkte. Wie stehen Aktien zu Renten, Renten zu Rohstoffen und Rohstoffe zu Währungen. Ich befasse mich heute mit der Verbindung des S&P500 Terminkontrakts (Future) und dem eigentlichen Kassaindex. Als Neuling vermutet man das beides das selbe ist, aber weit gefehlt. Der Future liegt aufgrund einer fiktive Prämie (Aufgeld) immer über dem Kassaindex der Aktien. Diese Prämie wird beeinflusst vom kurzfristigen Zinssatz, der Rendit des S&P500 und von der Anzahl der Tage bis zum Verfallstermin. Umso näher beim Verfallstag, desto niedriger wird die Prämie.
Täglich kalkulieren institutionelle Investoren wie hoch die aktuelle Prämie (der faire Wert) sein sollte. Dieser Wert bleibt während des Tages konstant und ändert sich erst mit dem nächsten Handelstag. Notiert jetzt der Future einen vorher bestimmten Betrag über seinem fairen Wert, wird automatisch ein Arbitrage-Trade aktiviert, auch als Programmkauf bekannt. Dabei verkaufen die Programmhändler den Terminkontrakt und kaufen einen S&P500 Aktienkorb, um den Future und den Index wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Auswirkungen daraus sind für den Aktienmarkt positiv, da sie den Kurs nach oben drücken.
Programmverkäufe bewirken genau das Gegenteil. Dabei fällt die Prämie des Futures unter ihren fairen Wert, in diesem Fall wird der Future gekauft und ein Aktienkorb verkauft. Die Auswirkungen sind also negativ für den Markt.
Quelle: John J. Murphy, Technischen Analyse der Finanzmärkte, Finanzbuch Verlag
6., unveränderte Auflage 2009, S. 403 u. 404
Als kleiner Trader kann man aus dieser Information nicht unmittelbar einen Vorteil ableiten. Aber sie trägt zu einem besseren Verständnis der verschiedenen Marktteilnehmer bei und wie sie auf den Markt durch ihren Handel einwirken.
System Red/Green und Green/Red
Ich mag sehr einfache Systeme und das nun folgende würde wohl auch ein Volkschulkind handeln können. Weiters ist es auch sehr einfach zu screenen, was wiederum Zeit spart, Zeit die ich gerade nicht habe weil ich berufsbegleitend studiere.
Worum gehts?
Die Dow Theorie lässt sich nicht nur im großen anwenden sonder auch im kurzen Zeitrahmen. Sie geht davon aus das ein etablierter Trend sich eher fortsetzt als das er bricht. Ich bin ein visueller Typ und gehe davon aus das auf die erste grüne Kerze noch ein weitere grüne folgt. Sich also die Kurssteigerung (am D1) fortsetzt. Wichtig ist dabei das vor der grünen Kerze eine rote steht. Denn befindet sich unsere grüne Kerze bereits rechts von einer weiteren grünen, sinken die Chancen auf einen schnellen Gewinn rapide. Ziel ist nicht die lange Trendfolge sondern der Ausstieg am nächsten Börsentag kurz vor Schluß.
Es wird am Tageshoch ein Buy Stop platziert, wird dieser getriggert, steigert das nochmal die Chancen auf Erfolg. Eine Market Order muss auf jeden Fall vermieden werden (erst der Bruch des Tageshoch demonstriert Momentum für einen Kauf). Der Stop liegt 1% unter dem Buy Stop, das Risko liegt damit im Geld. Der Ausbruch erfolgt in der Regel zügig ohne Rücksetzter, so das ein enger Stop vertretbar ist.
Einen Filter gibt es aber doch. Der Kurs für einen Long Buy muss über dem SMA20 liegen und für einen Short Buy darunter.
Zusammenfassung:
Red/Green: Long am Daily High mittels Buy Stop, Kurs über SMA20, Stop 1% unter Entry
Green/Red: Short am Daily Low mittels Buy Stop, Kurs unter SMA20, Stop 1% über Entry
Markt: Alle Aktien des SP500 über $ 50,-
In beiden Fällen folgt ein Market Close am nächsten Börsentag kurz vor Schluß, ausser man sieht bereits untertags das eine eingestoppte Position nicht vom Fleck kommt.
Hier lässt sich das System kinderleicht screenen -> Finviz.com
Worum gehts?
Die Dow Theorie lässt sich nicht nur im großen anwenden sonder auch im kurzen Zeitrahmen. Sie geht davon aus das ein etablierter Trend sich eher fortsetzt als das er bricht. Ich bin ein visueller Typ und gehe davon aus das auf die erste grüne Kerze noch ein weitere grüne folgt. Sich also die Kurssteigerung (am D1) fortsetzt. Wichtig ist dabei das vor der grünen Kerze eine rote steht. Denn befindet sich unsere grüne Kerze bereits rechts von einer weiteren grünen, sinken die Chancen auf einen schnellen Gewinn rapide. Ziel ist nicht die lange Trendfolge sondern der Ausstieg am nächsten Börsentag kurz vor Schluß.
Es wird am Tageshoch ein Buy Stop platziert, wird dieser getriggert, steigert das nochmal die Chancen auf Erfolg. Eine Market Order muss auf jeden Fall vermieden werden (erst der Bruch des Tageshoch demonstriert Momentum für einen Kauf). Der Stop liegt 1% unter dem Buy Stop, das Risko liegt damit im Geld. Der Ausbruch erfolgt in der Regel zügig ohne Rücksetzter, so das ein enger Stop vertretbar ist.
Einen Filter gibt es aber doch. Der Kurs für einen Long Buy muss über dem SMA20 liegen und für einen Short Buy darunter.
Zusammenfassung:
Red/Green: Long am Daily High mittels Buy Stop, Kurs über SMA20, Stop 1% unter Entry
Green/Red: Short am Daily Low mittels Buy Stop, Kurs unter SMA20, Stop 1% über Entry
Markt: Alle Aktien des SP500 über $ 50,-
In beiden Fällen folgt ein Market Close am nächsten Börsentag kurz vor Schluß, ausser man sieht bereits untertags das eine eingestoppte Position nicht vom Fleck kommt.
Hier lässt sich das System kinderleicht screenen -> Finviz.com
Marktfilter v0.2 und Trendfolgesystem S&P500
Beim weiter entwickeln des Marktfilters / Market Timing, bin ich auf ein einfaches Trendfolgesystem für den SP500 gestoßen.
Mein Setup für den Filter sieht jetzt wie folgt aus:
1. Chart W1 mit SMA(20)
2. Chart D1 mit SAM (10) und MACD (12,29,9)
Der erste Blick fällt auf den W1. Liegt der Kurs über dem SMA und der SMA steigt, werden nur Long Signale gehandelt und vice versa. Der zweite Blick fällt auf den D1. Dort muss nun der Kurs über den SMA steigen. Der MACD dient nur für das Timing. Ich möchte nicht in einer Überkauftsituation Long gehen. Der Stop liegt täglich 20 Punkte unter dem SMA. Thats it. Simple as simple can be.
Ich werde nicht nur danach meine Aktien (Long/Short) auswählen sondern den Index auch selber handeln.
Mein Setup für den Filter sieht jetzt wie folgt aus:
1. Chart W1 mit SMA(20)
2. Chart D1 mit SAM (10) und MACD (12,29,9)
Der erste Blick fällt auf den W1. Liegt der Kurs über dem SMA und der SMA steigt, werden nur Long Signale gehandelt und vice versa. Der zweite Blick fällt auf den D1. Dort muss nun der Kurs über den SMA steigen. Der MACD dient nur für das Timing. Ich möchte nicht in einer Überkauftsituation Long gehen. Der Stop liegt täglich 20 Punkte unter dem SMA. Thats it. Simple as simple can be.
Ich werde nicht nur danach meine Aktien (Long/Short) auswählen sondern den Index auch selber handeln.
Der Markt weigert sich zu fallen
Seit einigen Tagen haben wir wieder mal die komische Situation das sich der Markt "weigert" zu korrigieren. Sämtliche Indikatoren/Oszillatoren befinden sich im überkauften Bereich. Es scheint als würden jeden Tag zigtausende neue Käufer in den Markt strömen die den Kurs davon abhalten eine natürliche Korrekturbewegung zu vollziehen.
Was könnte man daraus ableiten? In Euroland steht die erste Leitzinssatzerhöhung seit 2 Jahren auf dem Programm. Das könnte die Anleihenkurse drücken und freigewordene Gelder in Aktien fließen lassen. Allerdings steht uns das erst bevor, das erklärt also nicht warum gerade jetzt die Kurse steigen und steigen. An der Börse ist nunmal alles möglich, auch das Gegenteil.
Für die Statistiker: 770 Aktien die an der NYSE, AMEX und Nadaq notieren, befinden sich in einem neuen Hoch. 4587 befinden sich über dem SMA50 und 5124 befinden sich über dem SMA200. Es schreit förmlich nach einer Korrktur!
Was könnte man daraus ableiten? In Euroland steht die erste Leitzinssatzerhöhung seit 2 Jahren auf dem Programm. Das könnte die Anleihenkurse drücken und freigewordene Gelder in Aktien fließen lassen. Allerdings steht uns das erst bevor, das erklärt also nicht warum gerade jetzt die Kurse steigen und steigen. An der Börse ist nunmal alles möglich, auch das Gegenteil.
Für die Statistiker: 770 Aktien die an der NYSE, AMEX und Nadaq notieren, befinden sich in einem neuen Hoch. 4587 befinden sich über dem SMA50 und 5124 befinden sich über dem SMA200. Es schreit förmlich nach einer Korrktur!
Tradingplan - Die Macht des Zinseszins
Es macht Spaß sich hin und wieder reich zu rechnen, so Spielchen was wäre wenn. Man nimmt ein großes Ziel, wie zb. 100% Performance im Jahr und verteilt es auf kleine Teilbereich um es so erreichbar zu machen. Heute will ich die Macht des Zinseszins demonstrieren anhand einer einfach Rechnung.
Für das Beispiel nehmen wir 45 Wochen Trading pro Jahr und einen R-Wert von 2% vom Depotwert.
Nun nehmen wir noch an das man "nur" +1R pro Woche schafft.
Daraus ergibt sich eine Performance von +45R pro Jahr oder umgerechnet 90% Depotsteigerung.
Jetzt nutzt man den Zinseszins und rechnet jede Woche das Risko vom tatsächlichen Depotstand. Jetzt haben wir auch +45R aber eine Depotsteigerung von 143%!
Wo liegt jetzt der Hacken an der Sache, es kann doch nicht so schwer sein pro Woche +1R zu erwirtschaften?! Doch ist es, sobald man anfängt dieses Modell mit einer Trefferquote zu kombinieren. Wenn man diesen Plan mit einer Trefferquote von realistisch 50% unterlegt wäre das ein Verlustgeschäft, da noch die Kosten dazu kommen.
Jetzt wird man sich denken, ok ich gehe ja keine Trades ein mit einem Chancen/Risiko Verhältnis von 1:1, ich suche nur nach Chancen mit mindestens 3:1. Wenn ich mir jetzt aber mein Tradingjournal ansehe liegt der durchschnittliche Gewinn pro Gewinntrade bei 1,20R obwohl ich auch nur ein CRV von min. 2:1 akzeptiere!
Man sieht es ist eher unrealistisch wenn man annimmt das man im Schnitt 2R pro Gewinntrade erwirtschaftet, realistisch sind eher 1,5R wenn man wirklich gut ist.
Dann geht die Rechnung auch schon weiter. Theoretisch schafft man 4 Trades pro Woche, bei 45 Trading Wochen im Jahr macht das 180 Trades per annum.
Davon sind 90 Loser mit - 90R und 90 Winner mit (1,5*90) +135R macht eine Nettorendite von +45R abzgl. Kosten (12,5 Trades = -1R) bleiben davon noch +30,6R über.
Also haben wir nach unserer Annahme einen Gewinn von 61,2% Depotsteigerung vor Steuern und Sozialversicherung. Bei Anwendung des Zinseszins werden daraus 83,6% das ergibt sich aus der wöchentlichen Depotsteigerung von 1,36% nach Abzug der Gebühren.
Aber weiter in der Berechnung, jetzt gehen wir von einem Depotstand von € 100.000,- aus. Der Endstand am 31.12.2011 wäre dann € 183.600,-. Als Trader will man da davon leben und zahlt sich die € 83.600,- die man Gewinn hatte aus, davon will der Österreichische Staat gleich mal 25% Kursgewinnsteuer, bleiben € 62.700,- davon will die SVA nochmal rund € 14.800,- damit man auch zum Arzt gehen kann wenn man mal krank wird. Und eine Mindestpension bekommt man damit auch ;-)
Also haben wir nach einem Jahr den stolzen Betrag von € 47.900,- ertradet was monatlich Netto € 3.991,- ergibt. Und das mit nur 180 Trades pro Jahr und einem Risiko von 2% pro Position.
Klingt einfach, ist es aber nicht...
Für das Beispiel nehmen wir 45 Wochen Trading pro Jahr und einen R-Wert von 2% vom Depotwert.
Nun nehmen wir noch an das man "nur" +1R pro Woche schafft.
Daraus ergibt sich eine Performance von +45R pro Jahr oder umgerechnet 90% Depotsteigerung.
Jetzt nutzt man den Zinseszins und rechnet jede Woche das Risko vom tatsächlichen Depotstand. Jetzt haben wir auch +45R aber eine Depotsteigerung von 143%!
Wo liegt jetzt der Hacken an der Sache, es kann doch nicht so schwer sein pro Woche +1R zu erwirtschaften?! Doch ist es, sobald man anfängt dieses Modell mit einer Trefferquote zu kombinieren. Wenn man diesen Plan mit einer Trefferquote von realistisch 50% unterlegt wäre das ein Verlustgeschäft, da noch die Kosten dazu kommen.
Jetzt wird man sich denken, ok ich gehe ja keine Trades ein mit einem Chancen/Risiko Verhältnis von 1:1, ich suche nur nach Chancen mit mindestens 3:1. Wenn ich mir jetzt aber mein Tradingjournal ansehe liegt der durchschnittliche Gewinn pro Gewinntrade bei 1,20R obwohl ich auch nur ein CRV von min. 2:1 akzeptiere!
Man sieht es ist eher unrealistisch wenn man annimmt das man im Schnitt 2R pro Gewinntrade erwirtschaftet, realistisch sind eher 1,5R wenn man wirklich gut ist.
Dann geht die Rechnung auch schon weiter. Theoretisch schafft man 4 Trades pro Woche, bei 45 Trading Wochen im Jahr macht das 180 Trades per annum.
Davon sind 90 Loser mit - 90R und 90 Winner mit (1,5*90) +135R macht eine Nettorendite von +45R abzgl. Kosten (12,5 Trades = -1R) bleiben davon noch +30,6R über.
Also haben wir nach unserer Annahme einen Gewinn von 61,2% Depotsteigerung vor Steuern und Sozialversicherung. Bei Anwendung des Zinseszins werden daraus 83,6% das ergibt sich aus der wöchentlichen Depotsteigerung von 1,36% nach Abzug der Gebühren.
Aber weiter in der Berechnung, jetzt gehen wir von einem Depotstand von € 100.000,- aus. Der Endstand am 31.12.2011 wäre dann € 183.600,-. Als Trader will man da davon leben und zahlt sich die € 83.600,- die man Gewinn hatte aus, davon will der Österreichische Staat gleich mal 25% Kursgewinnsteuer, bleiben € 62.700,- davon will die SVA nochmal rund € 14.800,- damit man auch zum Arzt gehen kann wenn man mal krank wird. Und eine Mindestpension bekommt man damit auch ;-)
Also haben wir nach einem Jahr den stolzen Betrag von € 47.900,- ertradet was monatlich Netto € 3.991,- ergibt. Und das mit nur 180 Trades pro Jahr und einem Risiko von 2% pro Position.
Klingt einfach, ist es aber nicht...
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