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24Option – Die Ein- und Auszahlung im Test

Der Londoner Internet-Broker 24Option ist 2010 mit einer eigenen Handelsplattform online gegangen und bietet mit binären Optionen eines der profitabelsten Finanzinstrumente auf dem Trading-Markt an. Trader, die sich aufmachen, um bei dem benutzerfreundlichen Online-Broker das große Geld zu machen, müssen bei Geldtranfers auf einige Besonderheiten achten. Nach der Registrierung bei 24Option gilt es zunächst, die Handelswährung festzulegen, in der das Konto geführt werden soll. Zur Auswahl stehen US-Dollar, Euro und Japanische Yen. Nach der ersten Einzahlung kann diese Einstellung nicht mehr geändert werden, jede nachfolgende Transaktion erfolgt somit in der gewählten Währung. Direkt zu den 24Option Erfahrungen anderer Tradern springen >>
Die Höhe der ersten Einzahlung bei 24Option muss unabhängig von der Kontowährung – die Umrechnung erfolgt nach aktuellem Kurs – einen Wert von mindestens 250 Dollar erreichen. Für alle folgenden Transfers auf das Konto gibt es mit Ausnahme der Zahlung per Banküberweisung keinen vorgegebenen Mindestbetrag. Im Zusammenhang mit der Ersteinzahlung ist zudem interessant, dass 24Option bei einem Einstiegsbetrag in Höhe von 10.000 Dollar das Konto als Platin-Konto erstellt. Zu den Vorteilen dieser Variante zählt unter anderem, dass die Gewinnausschüttung vier Prozent höher ausfällt. Dies kann sich auf lange Sicht als rentabel erweisen. Für alle niedrigeren Transaktionen bleibt es hingegen bei der Standardversion des Tradingkontos.
Für Abhebungen stehen grundsätzlich nur die Zahlungsmethoden zu Verfügung, die auch für die Einzahlung verwendet wurden. Der Mindestauszahlungsbetrag beträgt niedrige 10 Dollar. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass pro Monat nur eine Auszahlung gebührenfrei erfolgt. Für jede weitere Abhebung fallen 30 Dollar Gebühren an. Sollte im Hinblick auf diesen Umstand eine Auszahlungsanforderung versehentlich oder voreilig getätigt worden sein, gibt es für den Trader allerdings die Möglichkeit, die Transaktion zu stornieren, solange 24Option die Auszahlungsanweisung noch nicht bearbeitet hat. Zur Gewährleistung der Sicherheit muss bei 24Option vor der ersten Auszahlung ein Identitätsnachweis erbracht werden. Trader müssen also eventuell Kopien von Dokumenten wie Kreditkarten, Personalausweis, Kontoauszüge oder Rechnungen hinterlegen. Auch für Einzahlungen trifft der Online-Broker entsprechend Sicherheitsvorkehrungen: Zahlungen werden nur von Konten und Quellen gebilligt, die die eigenen des Kontoinhabers sind.
Die Ein- und Auszahlungsmethoden im Einzelnen
Kreditkarten
Zu den akzeptierten Kreditkartenunternehmen gehören sowohl gängige Vertreter wie Visa, Mastercard, Maestro International oder Dinners Club als auch die weniger bekannten JCB, Discover oder Laser. Für Einzahlungen gilt ein Tageslimit von 10.000 Dollar, die Monatsgrenze beträgt 40.000 Dollar. Bei Auszahlungen gilt es zu beachten, dass diese den mittels Kreditkarte eingezahlten Betrag nicht überschreiten können. Der Überschuss wird dann per Banküberweisung ausgezahlt.
Elektronische Zahlung
Hierunter fallen Liberty Reserve, Electronic Wire Transfer und – der wohl bekannteste und meist genutzte Anbieter – Moneybookers bzw. Skrill (Moneybookers befindet sich aktuell in einem Rebranding-Prozess hin zur Marke Skrill). Es wird also zunächst ein Account bei einem E-Geld-Institut benötigt, welcher zum Beispiel im Fall von Moneybookers kostenlos erstellt werden kann. Wird nun ein Betrag transferiert, erfolgt die Kommunikation zwischen dem elektronischen Finanzinstitut und dem Online-Broker per Email, sodass eine Gutschrift – ganz gleich in welche Richtung – jeweils umgehend verfügbar wird.
Banküberweisung
Als Besonderheit gegenüber den anderen Zahlungsmethoden setzt eine Einzahlung per Banküberweisung einen Mindestbetrag von 1.000 Dollar voraus. Für Auszahlungen existiert keine derartige Modifikation, folglich bleibt es bei der allgemeinen Regelung. Die Bankdaten von 24Option sind nicht auf der Internetseite bzw. über den Account abrufbar. Um diese zu erhalten, müssen Trader über eine entsprechende Anfrage entweder den Live Chat aufsuchen oder den Kontomanager kontaktieren.

Optionbit – ein Erfahrungsbericht

Hallo mein Name ist Stephan und ich hatte vor ca. einem Monat ein Demokonto bei Optionbit eröffnet. Nach der Registrierung wurde meine Mail mit bitte um ein Demokonto bereits nach ca. 30 Minuten beantwortet und das Demokonto mit Spielgeld aufgeladen. Ich hatte bereits einiges an Erfahrung im Forex-Handel gesammelt und benutzte dort die Technische-Analyse, habe aber besonders profitabel gehandelt, wenn wichtigen Wirtschaftsdaten anstanden (Fundamentale-Analyse). Ich hatte mit dem Demokonto zuerst die Optionbit-Software kennengelernt, sowie eben auch das gesamte Thema Binäre Optionen. Nun kenne ich alle Binäre Optionen Typen, wie z.B. auch Touch und Range. Bei Seitwärtsbewegungen der Märkte habe ich mit „Range“ gut Erfahrungen gemacht. Ich habe allerdings all mein Spielgeld aufgebraucht, und kann jedem Anfänger nur empfehlen jede Art von Optionstypen ausführlich zu testen und sich einzugewöhnen, dabei ist das Spielgeld „Gold wert“. Die Plattform ist sehr übersichtlich, bereits nach kurzer Zeit fande ich mich sehr gut zurecht. Es gab keine Performance Probleme (vor denen ich ehrlich gesagt Angst hatte, da es ja teilweise auf Bruchteile von Sekunden ankommt).
Nun habe ich den den 35% Bonus bei 250$ Einzahlung von binoption.de in Anspruch genommen. Dort hatte ich im Live-Chat den Code „BINOPTION“ mitgeteilt, bereits bevor mein Geld eingegangen war. Nachdem mein Geld eingegangen war war der Bonuscode auch wirklich aktiv.
Nun war mein Hauptanliegen im Live-Chat jedoch die Bitte um nochmaliges aufladen meines Spielgeldkontos. Auch dieser Bitte wurde nachgekommen, ich wollte bevor ich mit echtem Geld handele nochmals die Chance nutzen und weiter zu Üben, nun mit etwas mehr Vorsicht und mit der Maßgabe das Spielgeld wie echtes Geld zu behandeln.
Ich habe nun nach 2 weiter Tagen ein gutes Plus und werde mich mit dem Echtgeld zu Beginn an deutlich Trendbewegungen, am besten bei fundamentalen Nachrichten, halten.
Im Anhang eine Review die Optionbit mir zukommen ließ, evtl. befinden sich ja dort für einige Leser noch ein paar Interessante Daten und Fakten. (Der Code “BINOPTION” ist im Text nicht genannt, hier mehr infos Optionbit Test auf Binoption.de)
Eigenschaften
Derzeit ist OptionBit die einzige Handelsplattform auf dem Markt, die drei einzigartige Binäroptionstypen zum Handeln anbietet: ,Digital’, ,Touch’ und ,Range’. Händler haben außerdem Zugriff auf die ,Close’- und ,Extend’-Eigenschaften. Im Falle einer nicht vorhergesehenen Leistung oder um Gewinne ,einzuschließen’ (,lock-in’), erlaubt die ,Close’-Option den Händlern die Option vor Ablauf zu verkaufen. ,Extend’ hingegen erlaubt den Händlern, die Ablauffrist zu verlängern, um die Chancen auf eine größere finanzielle Entlohnung zu steigern.
Aktion
OptionBit bietet einen der größten und besten Willkommensbonusse in der Welt der Binäroptionen an. Der Willkommensbonus beinhaltet einen 30-%-Bonus auf die erste Einzahlung in Höhe von 200 $ und 40 % auf 500 $. Auf eine erste Einzahlung in Höhe von 1000 $ bietet
OptionBit einen aufregenden und noch nie dagewesenen 50-%-Bonus. Zu dem Willkommensbonus bietet OptionBit neuen and existierenden Händlern eine große Auswahl an täglichen Bonusangeboten und ihr VIP-Programm beinhaltet unglaubliche Boni und besondere Vorteile, wie z. B. persönliche Schulungen mit einem Marktanalysten und tägliche Marktmeldungen.
Kundenservice
OptionBit-Händler können sich darauf verlassen, dass ihre Fragen von einem Team gehandhabt werden, das fortlaufend Kunden auf der ganzen Welt mit ihrem bisher nicht erreichten Service begeistert. Der Kundenserviceist fast den ganzen Tag und natürlich während der Haupthandelszeiten erreichbar. Der Service steht in vielen Sprachen zur Verfügung und kann per E-Mail, Live-Chat und Telefon +49 (0) 69 95797950 erreicht werden.
Handelsmethoden
Bei jeder Investition ist es ratsam, einem Plan zu folgen, um finanzielle Ziele zu erreichen. Ein fundamentales Handelskonzept ist, dass externe Ereignisse den Kurs des Wertpapiers beeinträchtigen. Deswegen kann ein ökonomischer Kalender (der Ihnen sagt, wann externe Ereignisse eintreten, z. B. Veröffentlichung der Arbeitslosenquote in den USA) ein sehr hilfreiches Werkzeug sein, um potentielle

Android Apps für den Binären Optionen Handel




Smartphones hat mittlerweile nun fast jeder und für einen ambitionierten Händler, der immer auf dem laufenden sein möchte, sind entsprechende Apps ein Muss. Nicht nur Kursentwicklungen und Signale gehören dazu, auch einige Binäre Optionen Broker bieten nun den Mobilen Handel per Application an. Wir haben uns heute mal im Android Market umgeschaut. Die Qualität und damit die Bewertungen gehen dabei schon stark auseinander, eineige Apps weisen wohl noch einige “Kinderkrankheiten” auf.
Folgende Broker bieten den Handel von Binäre Optionen als App an:

anyoption

  • 4,6 Sterne
  • Version 4.10
  • Aktualisiert am 16.07.2012
  • 4,92 MB
iOption
  • 3,3 Sterne
  • Version 1.01
  • Aktualisiert am 29.05.2012
  • 3,80 MB
Banc de Binary
  • - Sterne (zu wenige Bewertungen)
  • Version 1.1
  • Aktualisiert am 22.05.2012
  • 1,79 MB
Global Option
  • - Sterne (zu wenige Bewertungen)
  • Version 1.04
  • Aktualisiert am 05.07.2012
  • 0,90 MB
optionfair
  • - Sterne (zu wenige Bewertungen)
  • Version 1.0.0
  • Aktualisiert am 08.07.2012
  • 1,07 MB
Fazit
anyoption und iOption bieten bis jetzt als einzige ausgereifte Versionen der Apps an.

anyoption – Betrug, Abzocke, unseriös?


Wenn es darum geht Fremden sein Geld anzuvertrauen, werden viele Kunden vorsichtig und das ist auch absolut richtig. Wer mit Binären Optionen Handeln möchte, der sucht einen seriösen Broker. Zum einen möchte man sein Geld in sicheren Händen wissen, zum anderen möchte man sicher gehen, dass man etwaige Gewinne dann auch wirklich schnell und sicher ausgezahlt bekommt. Auch werden die Kurse vom jeweiligen Broker zur Verfügung gestellt und da es bei Binären Optionen teilweise auf die Sekunde ankommt, könnte keiner mit fehlerhaften Kursverläufen leben, von Kurs Manipulationen ganz zu schweigen. Anyoption ist unumstritten einer der bekanntesten Broker im deutschen Sprachraum, deswegen widmeten wir uns nochmals dem Thema ob es sich bei anyoption um Betrug oder Abzocke handelt. Direkt zu den anyoption Erfahrungen anderer Tradern springen >>
anyoption Payment Services Ltd.
Im Jahr 2009 gegründet ist der Broker anyoption Payment Services Ltd. ein Pionier im Bereich Handel mit digitalen Optionen.
Einzahlungen von Kunden erfolgen auf ein separates Treuhandkonto und werden ausschließlich für den durch sie vorgenommenen Handel mit Optionen verwendet. Der Datenlieferanten ist Reuters, dem wohl weltweit führenden Anbieter von Nachrichten, Finanzinformationen und Technologie-Lösungen. Der Support bietet eine kostenfreie deutschsprachige Hotline unter der Rufnummer 0800-184-4811an, weiterhin einen Live-Chat, Kontakt-Formular und Mail Support. Nach unseren Tests und Recherche arbeitet dieser Support sehr kompetent, schnell und zuverlässig.
Das sind bereits Anhaltspunkte, warum es sich bei anyoption nicht um Betrug oder Abzocke bzw. einen unseriösen Broker handeln dürfte.
Warum finden sich dennoch Gerüchte über Betrug und Abzocke bei anyoption?
Mutmaßungen das anyoption unseriös sei, können aus ganz verschiedenen Gründen entstehen und sind unserer Meinung und Recherchen nach durchweg haltlos und unbegründet.
Grund 1: Beiträge im Internet sind selten repräsentativ
Von den vielen tausend Kunden müssen nur ein paar, evtl. begründet durch ungünstige Umstände, ihren Missmut im Internet äußern, diese Beiträge sind dann meistens sehr lange zu finden. Sollte sich dieser Fall dann sogar geklärt haben, halten es die meisten Kunden nicht mehr für notwendig, sich z.B. in den entsprechenden Forenpost, nochmals einzuloggen und zu schreiben: „alles geklärt“, warum auch, nun ist ja alles wieder in Ordnung. Die Broker können durch solche vorschnellen Beiträge jedoch einen dauerhaften Schaden erleiden. Und dabei reichen, wie schon erwähnt, nur ein Paar vorschnelle Posts von tausenden zufriedener Kunden, denn die, die zufrieden sind, setzen das auch voraus, und schreiben selten wie gut ihnen der Broker gefällt.
Grund 2: Psychologisch Effekt bei Verlusten
Kunden die mit Finanzprodukten handeln, würden dies nicht tun, wenn sie keine Gewinne erwarten würden. Aber man darf niemals vergessen, dass die Höhe der möglichen Gewinne und die Höhe des Risikos fast beide in gleichem Maße wachsen. Ein gute Money-Mangement und korrekte Risikoeinschätzung ist unabdingbar. Die pure Gier sollte niemals im Vordergrund stehen, aber leider ist es bei einigen Tradern so. Nun sehen die wenigsten die Schuld bei sich, sondern es wird ein Schuldiger ausgemacht, natürlich handelt es sich dann oft um den Broker. Dann werden eben Vorwürfe in den Raum geworfen wie Kursmanipulationen etc. und es sei ja alles Betrug und Abzocke. Rein psychologisch ist das ein logisches Verhalten, denn wer gesteht sich gerne selber ein Versagen ein.
Grund 3: Falsche Erwartungen durch Fehlinformationen.
Manch dubiose Webseite wirbt mit unglaublichen Werbeversprechen wie: „Reich in 24 Stunden“ oder „Keine Vorkenntnisse nötig“ und verweisen dann mit ihren Versprechungen beispielsweise auf anyoption. Anyoption selber würde solche unseriösen Methoden nicht anwenden. Sollte nun ein neuer Kunde durch solche Versprechen gewonnen worden sein, ist für ihn kein Unterschied mehr zu machen zwischen einem dritten, der anyoption bewirbt, und anyoption selbst. Wird dann festgestellt das „Reich in 24 Stunden“ nun doch nicht eingetroffen ist wird natürlich schnell von Betrug und Abzocke gesprochen.
Fazit
Nach unserer Recherche ist kein Fall belegt, bei dem es sich auch nur ansatzweise bei anyoption um Betrug oder Abzocke handelt. Sollten wir davon erfahren, werden wir das umgehend weiter recherchieren. Sollten sie Probleme mit anyoption haben, bitte kontaktieren sie uns, wir werden den Vorwürfen auf den Grund gehen. Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch unseren anyoption Testbericht sowie die Erfahrungsberichte anderer Trader.

Binäre Optionen – Erfahrungen und Meinungen


Meinungen und ErfahrungenDie Erfahrung und Meinungen bei dem Handel mit Binären Optionen gehen teilweise weit auseinander. Nach ausführlicher Recherche zeichnet sich das von uns vermutete Bild deutlich ab. Demnach gibt es zwei zu unterscheidende Gruppen, diese haben unterschiedliche Erfahrungen mit Binären Optionen gemacht, deswegen auch oft stark differierende Meinungen.
Grundlegend lassen sich diese beiden Gruppen folgendermaßen unterscheiden:

Merkmal Gruppe „Abzocke“:
  • Sehr wenig oder keine Erfahrungen mit Finanzprodukten
  • Aufmerksam geworden durch Werbung wie: „Reich werden in 24 Stunden“, „für jeden absolut machbar“
  • Handel ohne weiter Recherche direkt beginnen
Merkmal Gruppe „Seriös“:
  • Bereits Erfahrungen mit Finanzprodukten gesammelt
  • Strategien, Analysemthoden und Money Mangement Tipps recherchiert
  • Komplexität der Finanzmärkte erkannt und verantwortungsvoll den Handel begonnen
Die Gruppe „Abzocke“ hat verständlicherweise schlechte Erfahrungen mit binären Optionen gemacht und vertreten die Meinungen, dass es sich dabei um Abzocke handelt. Man kann dieser Gruppe kaum Vorwürfe machen, denn einige Webseiten bewerben Broker mit unseriösen Schlagworten wie etwa „Reich werden in 24 Stunden“ , den dadruch geworbenen Kunden ist leider oft auch die notwendige Intelligenz abzusprechen um Gewinne zu realisieren, denn an den Finanzmärkten ist eine Grundbildung unabdingbar. Schlechte Erfahrungen durch hohe Einsätze sind vorherzusehen, denn ein unzulängliches Money-Mangement machen den Handel zu einem Glücksspiel. Nach Verlusten wird dann dem jeweiligen Broker die Schuld zugewiesen, das ist ein bekannter psychologischer Effekt. Der Traum vom schnellen Geld wird häufig nicht aufgegeben und teilweise nicht einmal in Frage gestellt.
Dabei möchten wir explizit auf ein immer wieder auftretendes Phänomen eingehen. Kunden die Verluste mit Binären Optionen gemacht haben vertreten oft die Meinung, dass Broker die Kurse manipulieren. Bei keinem der Broker ist bis zum jetzigen Zeitpunkt eine Manipulation der Kurse nachgewiesen worden und ist, unserer Meinung nach, auch keinesfalls erstrebenswert. Die Broker verdienen Geld an ihren Kunden, genauso wie jede Bank. Eine bewiesene Manipulation der Kurse würde den Broker ruinieren. Warum sich das eigene Geschäft zerstören? Eine Bank hat auch keinen Grund ihren Kunden das angelegte Geld zu stehlen.
Trader, die bereits Erfahrungen an den Finanzmärkten gemacht haben und/oder sich entsprechend informiert und gebildet haben vertreten eine vollkommen andere Meinungen. Verluste sind eingeplant, jedoch ist klar das die Gewinne die Verluste übersteigen müssen um lukrativ Handeln zu können. Wichtig ist dabei das dort verstanden wurde, dass die einfache Handhabung beim Handel mit Binären Optionen nicht weniger Wissen und Erfahrung als andere Finanzprodukte erfordert, sondern, wie beim Daytrading üblich, eher mehr.
Fazit
Die Binären Optionen Erfahrungen und Meinungen, die in diversen Foren und Blogs zu finden sind, gehen teilweise stark auseinander. Hauptgrund für Meinungen wie „Abzocke“ stammen größtenteils von nicht ausreichend informierten und/oder gebildeten Kunden, die mit vollkommen falschen Vorstellung an das Thema herangetreten sind. Der Handel an den Finanzmärkten erfordert, wie bei allen Finanzprodukten Kenntnisse der Grundkonzepte und verantwortungsvolles Money-Mangement.
Binäre Optionen Broker haben keinen Grund Kurse zu manipulieren, dort ist dann wohl ein kritischer Neukunde bei einem seriösen Broker, der bereits lange am Markt existiert, perfekt aufgehoben.
Binoption.de ist sehr daran interessiert nur Broker in unserm Broker Vergleich zu führen die einen tadellosen Ruf haben, sollten Probleme bei einem Broker auftreten bitten wir Sie deisen auch bei uns zu melden, wir werden den Broker sofort mit den Vorwürfen konfrontieren. Ihre Erfahrungen und Meinungen sind uns sehr wichtig und über Kommentare würden wir uns freuen.

Binäre Optionen Broker Mindesteinzahlungen

Viele Kunden suchen nach Binären Optionen Brokern mit möglichst geringen Mindesteinzahlungen, was nicht verwunderlich ist, bei dem sehr geringen Angebot von freien Demokonten.
Allerdings ermöglicht kein seriöser Broker eine Mindesteinzahlung unter 100$ und keine minimalen Positionen unter 10$. Sollten Sie diese 100$ zu Test-Zwecken erübrigen können – gut – sonst ist Vorsicht geboten. Das Problem ist: Setzt man die minimal Einzahlung in Relation zum Betrag der minimalen Position kommt man auf 10%. Wir raten in jedem unserer Money Mangement Artikel zu einem maximalen Einsatz von 5% (bis max. 8%) auf eine Option.
Jedoch kann eine Mindesteinzahlung von 100$ (mit etwas Glück) auch zu einem ordentlichem Depot führen.
Wir sprechen aus gutem Grund von Glück, bei dem Versuch, mit einer geringen Mindesteinzahlung entsprechende Gewinne zu machen, um ein ordentliches Depot aufzubauen. Selbst die besten Trader müssen mit Verlusten rechnen, deswegen empfiehlt es sich maximal 5% des Depowertes in eine Option zu investieren. Also sollte man 10% als hoch spekulativ betrachten, denn nach 10 Positionen ist man „broke“. Das lässt sich verkraften, wenn man diesen Verlust eingeplant hat, man kann ja auch theoretisch bei mehr als einem Broker mit Handeln, bzw. nicht all sein Geld einzahlen mit dem man Handeln möchte.
Andererseits ermöglicht mehr Risiko und ein gutes Händchen ein Depotwert aufbauen mit dem sich dann arbeiten lässt. Jedoch muss der Kunde dann einen kühlen Kopf bewahren. Ein Beispiel: 100$ Einzahlung, nun sollte sich der Depotwert auf mindestens 200$ erhöhen. Das ist nur zu erreichen wenn man deutlich mehr als 5% des Depotwertes setzt. Ist dieser Wert jedoch erreicht muss der Trader einen kühlen Kopf bewahren und weiter mit kleinen Positionen handeln, denn sonst sind die Gewinne genauso schnell weg wie sie kamen.
Im folgenden haben wir Ihnen eine Liste der Broker, sortiert nach der geringsten Mindesteinzahlung und der minimalen Positionsgröße, erstellt.





Money Management – Basis für den erfolgreichen Handel



moneymanagementIn diesem Artikel möchte ich mich einem der wichtigsten und zugleich vernachlässigsten Themen widmen: dem Money Management. Warum ist das Money Management so wichtig? Beim Handel mit binären Optionen wollen wir Geld verdienen, und um Geld zu verdienen müssen Sie lernen es zu kontrollieren.
Die meisten Trader sind bemüht profitable Trades zu erzielen ohne Bezug auf die Höhe ihres Kontostandes – sie entscheiden meist nicht einmal über das Risiko des einzelnen Trades und drücken den “Kaufen” oder “Verkaufen” Buttons in ihrer Handelsplattform. Es gibt ein Wort für diesen Typ von Trading: Glücksspiel! Wenn Sie Handeln ohne die Regeln des Money Managements zu beachten, sind Sie in der Tat ein Spieler. Sie betrachten nicht was über längere Zeit aus Ihrem Investment rausspringt. Stattdessen sind Sie auf der Jagd nach dem “Jackpot”. Money Management Regeln beschützen uns nicht nur, Sie werden uns über längere Zeit gesehen Profit bringen.
Wenn Sie mit binären Optionen handeln möchten, müssen Sie Ihr Kapital optimal verwalten, um zum Einen Risiken zu mindern und zum Anderen Gewinne zu maximieren. Ein optimales Money Management ist somit ausschlaggebend für erfolgreiche Investitionen mit binären Optionen.
Nachfolgende Tipps sollten Sie beachten:
  1. Suchen Sie bloß nicht nach dem großen Gewinn. Das endet meist mit einem großen Verlust. Erfolgreicher Handel bedeutet konstantes Handeln, bei dem kleine Gewinne auf lange Sicht große Gewinne ausmachen können. Gehen Sie niemals davon aus, dass all Ihre Handelsaktivitäten profitabel sein werden, und kalkulieren Sie Verluste ein.
  2. Riskieren Sie nie mehr als 5-8% Ihres Kontos pro Trade. Somit haben Sie die Kapazität, sich Fehltrades zu erlauben. Selbst bei einer Pechsträhne haben Sie dann immer noch genug Kapital um weiter zu investieren.
  3. Setzen Sie niemals alles auf eine Anlage. Handeln Sie mit Optionen auf verschiedenen Märkten, mit diversen Anleihen und zu unterschiedlichen Vertragslaufzeiten.
  4. Traden Sie nicht aus Langeweile: Sie Handeln mit binäre Optionen, weil Sie Geld verdienen wollen. Wenn Sie traden, weil Ihnen langweilig ist, reduzieren Sie den Handel auf einen einfachen Zeitvertreib. Wenn Sie nur aus Langeweile traden und dann auch noch eine langweilige Session erleben, wächst die Gefahr, unsinnige Trades zu machen, um den Spannungsfaktor zu erhöhen.
  5. Vertrauen ist der Schlüssel zum Erfolg. Investieren Sie nur, wenn Sie meinen, dass Sie genug recherchiert und den Markt gründlich analysiert haben. Sind Sie bezüglich eines Handels unsicher, warten Sie lieber ab. Recherchieren Sie weiter, bis Sie vollstes Vertrauen in Ihre Prognose haben.
Traden Sie sorgsam und gewissenhaft, und wenn Sie eine Regel brechen, hören Sie sofort auf. Denken Sie noch einmal daran, der Markt ist auch morgen noch da, aber wenn Ihr Geld weg ist, kommt es vielleicht nie wieder zurück.

Handel von binären Optionen mit dem Handy

Binäre Optionen empfehlen sich als optimales Anlageprodukt, das auch mit dem Handy gehandelt werden kann. Heute finden sich immer mehr Broker, die auch den Handel mit dem Handy ermöglichen. Das Handy kann als Basis für den Handel zu jeder Zeit, überall dienen. Durch das Handy ist der Handel nicht mehr nur zu Hause möglich, sondern auch auf der Arbeit, im Zug oder Cafe. Die Möglichkeiten der Anwendbarkeit sind fast unbeschränkt. Seit dem Einzug von Smartphone, Android und iPhone können immer mehr Leute auf den Handel mit binären Optionen über das Handy zurückgreifen. Über das Handy lassen sich Tools zur technischen Analyse abrufen.

Handel von binären Optionen mit dem Handy
Der Handel von binären Optionen über das Handy bietet für den Nutzer sowohl Vorteile als auch einige Nachteile. Die Flexibilität des Mobiltelefons ist ein enormer Vorteil. Überall wo der Handyempfang gegeben ist, kann der Handel von binären Optionen problemlos realisiert werden. Eine Bindung an den statischen, unflexiblen PC fällt vollkommen weg. Der Trade kann an einem beliebigen Ort gestartet und geschlossen werden, das macht den Handel mit dem Handy zu einer sehr praktischen und einfachen Lösung. Die meisten binäre Optionen Broker verfügen heute über eine weit entwickelte Software, sodass die Nutzung über ein bestehendes Tradingkonto ohne weitere Probleme möglich ist. Für den mobilen Handel muss kein spezielles Konto eingerichtet werden.
Möglich ist oftmals auch der Handel auf einem herkömmlichen Demokonto. Mittels eines Demokontos kann auch über das Handy der Handel mit binären Optionen ortsunabhängig geübt werden. Die Marktanalyse kann trotz der beschränkten Bildschirmfläche relativ unkompliziert realisiert werden. Bei den meisten Brokern sind die Handysoftwares sehr anwenderfreundlich gestaltet, sodass Analysen auch unterwegs kein Problem darstellen. Nachteile können der Verbindungsabbruch während des Trades und zusätzliche Kosten sein.

Warum macht man sich als Anfänger mit Forex das Leben schwer?

Die Leute stehen auf Action, Spannung und tägliche Trades. Das Gefühl man muss jeden Tag arbeiten (traden) um damit Geld zu verdienen. Die Werbung vom schnellsten und größten Finanzmarkt der Welt tut ihr übriges dazu.

Immer mehr Menschen zieht es (mit ihren Ersparnissen)  in den Forexmarkt. Ein Umstand den ich einfach nicht verstehen kann. Ich finde mit meinem bescheidenen Konto einfach keine sinnvollen Stopmarken ohne dabei gleich 10 oder mehr % vom Depot zu riskieren. In Währungen hat man Intraday ständig Shakeouts, dabei werden in Tradingranges einfach die Stops gefischt um anschließend wieder in die angedachte Richtung zu laufen.

Vielleicht ist es auch die Verlockung der Billion Dollars die hier jeden Tag bewegt werden und das Rund im die Uhr. Ich handle lieber 3-5 Signale auf 5* Niveau die Woche als jeden Tag zahlreiche "solala" Setups nur damit man das Gefühl hat etwas getan zu haben. Es könnte auch damit zu tun haben das alles immer schneller und hektischer werden muss, sonst gilt es nicht als modern und zukunftsweisend. Bezeichnend für unsere heutige Gesellschaft.

Da sitzt er nun, der brave Arbeiter/Angestellte der versucht nach einem harten 10 Stunden Arbeitstag ab 19:00 Uhr dem EUR/USD noch ein paar Pips zu entreißen. Er tritt ausgelutscht in einen Ring mit Vollprofis die ausgeschlafen den ganzen Tag darauf warten das Amateure das Geld am Eingang abgeben.

Ein Tipp an alle Glücksritter, der Aktienmarkt ist vielleicht nicht so angesagt wie Forex, aber zum erlernen der Skills / des Handwerks das beste was der Finanzmarkt zu bieten hat. Mal ehrlich, womit lernt man sich fortzubewegen? Auf einem Dreihrad oder in einem Formel 1 Wagen? ;-)


PS: Thomas nimm diesen Artikel bitte nicht zu ernst, du machst deinen Weg. Aber ich habe jetzt schon einige Mails erhalten mit der Frage was ich von Forex halte.

Psychische Verfassung und Trading

Man merkt es seit Tagen, man ist unruhig, nervös, einfach nicht im Einklang mit sich selbst. Der PC läuft, man hat vor einer Woche den letzten Trade gestartet der sofort ins Minus gelaufen ist. Man will endlich wieder ein erfolgserlebnis!

Also screent man so lange den Markt bis die Wahrnehmung komplett aussetzt und man eine Aktie Long kauft die man unter normalen umständen NIE kaufen würde. Gerade gestern so passiert. Heute öffne ich meine Trading Plattform und sehe den Trade und den dazu gehörigen Chart mit anderen Augen. Ich bin relaxed und entspannter als gestern und siehe da, der Trade macht hinten und vorne keinen Sinn, im Gegenteil ich habe gegen ein gültiges Flat Signal gehandelt!

Die Position sofort wieder mit -0,20R geschlossen. Früher hätte ich zugesehen bis bei -1,00R die automatische Reißleine zieht. Ich wollte auf biegen und brechen ein Erfolgserlebnis, schon alleine weil ich mich psychisch nicht gut gefühlt habe. Und im Endeffekt habe ich genau deswegen meinem Depot einen kleinen Schaden zugefügt, also genau das Gegenteil erreicht.

Ich werde zukünftig diese Korrelation zwischen psychischem Befinden und Tradingerfolg/misserfolg genauer beobachten. Könnte sein das sich daraus ein zusätzliche Baustein für meinen Marktfilter entwickelt. Das ich auch Flat bin wenn ich mich einfach nicht erfolgreich fühle.

Performance / Auswertung Februar 2011

Trades: 7
Markt: S&P500 Aktien CFD
Long/Short: 7 Long / 0 Short
Trefferquote: 43%
R-vielfache: -0,5R
Durchschn. Gewinner: +0,69R
Durchschn. Verlierer: -0,86R
Größter Gewinner: +1,19R
Größter Verlierer: -1,00R
Profitfaktor: 0,81
Year to Date Performance: +4,46R
1R = 3% vom Depotwert

Notizen: Sehr durchwachsener Monat. Auf der einen Seite sehr wenig Zeit zum traden und auf der anderen Seite auch noch ein schlechtes Händchen bei der Auswahl. Trotzdem hat sich das Minus in Grenzen gehalten. Momentan laufen mir die Einstiege regelrecht davon. Jedes mal wenn ich versuche einen guten Preis zu bekommen zieht der Kurs ohne Rücksetzer davon. Naja, dieser Monat wird sicher wieder besser laufen.

Notiz vom 27.02.2011

Ed Seykota hat einmal gesagt "If I am bullish, I neither buy on reaction, nor wait for strength; I am already in. I turn bullish at the instant my buy stop is hit, and stay bullish until my sell stop is hit. Being bullish and not being long is illogical." Der Mann weiß wovon er spricht, er schaffte in 16 Jahre die unglaubliche Performance von 250.000%!

Das gefährliche mit CFDs ist die Tatsache das man ganz einfach Long oder Short gehen kann. Der ewige Kampf mit der Gewichtung. Ich habe mich vor einigen Wochen dazu entschieden nur mehr die Marktrichtung zu handeln und fahre bis jetzt sehr gut damit. Denn wenn ich Pech habe und 3 Long und 3 Short Kandidaten gleichzeitig fahre, kann es mir passieren das das ein Nullsummenspiel wird. Bei Flut steigen nunmal die meisten Boote und bei Ebbe sinken sie wieder Also macht ein Hegde im eigenen Depot wenig Sinn. So gesehen wären die 6 Positionen Risikoneutral, also bräuchte ich auch keine Marktmeinung. Was ich damit sagen will ist, bilde dir eine Meinung über die vorherrschende Richtung des jeweiligen Marktes und trade die auch. Der Rest ist Bullshit.

Zu Stochastic Indikatoren.

In der einschlägigen Literatur wird gerne erzählt das diese die beste Leistung in Seitwärtsphasen erbringen. Diese Meinung kann ich nicht teilen. Wenn man die Signale über eine Marktrichtung (long/short) filtert, ergeben sich herrliche Signale. In beide Richtungen natürlich. Wichtig ist dabei einen persönlichen Überkauf- / Überverkauftbereich zu definieren. Ich steige gerne Long ein wenn der SMI mindestens unter +10 gefallen ist wieder Richtung steigend dreht. Der Stop reitet dabei am EMA 50 entlang oder wird markttechnisch mitgezogen, je nachdem wie sich der Trade entwickelt. Kommt er nicht von der Stelle wird er liqidiert egal ob Plus oder Minus. Unnötig gebundenes Kapital bringt keine Rendite.

Notiz vom 15.02.2011

Befinde mich derzeit in einer Zwickmühle meiner Wahrnehmung. Sämtliche Indikatoren schreien nach eine ausgedehnten Korrektur. RSI, SMI, MACD,..etc alle im überkauften Bereich. Sowohl am Wochen-, als auch am Tageschart. Nur der SP500 läuft und läuft ohne Widerstand. Mit dieser Barriere im Hinterkopf waren meine letzten Stock Picks sehr unglücklich gewählt.

Ich erwarte einen Rückgang der Kurse und stelle mich aber weiterhin Long in den Markt. Unter dieser Diskrepanz leidet derzeit mein Trading. Eigentlich müsste ich jetzt so lange aussetzen bis meine optische Wahrnehmung wieder mit einer inneren Wahrnehmung übereinstimmt. Trotzdem ist es schwierig die Finger vom Markt zu lassen, könnte er auch noch Wochen so dahin laufen.

Habe mich aber dazu entschlossen so lange zu warten bis ich wieder ein "gutes" Gefühl bei der Marktrichtung habe.

Beobachtung: Umso weiter sich ein Kurs von seinem Durchschnitt entfernt (EMA50) desto wahrscheinlicher wird eine Korrektur. Durchbricht er dabei den Durchschnitt nicht, ergibt sich eine sehr gute Kaufgelegenheit in Trendrichtung.

Werde in den nächsten Tagen weiter am Marktfilter arbeiten. Der SMI (Stochastic Momentum Index) scheint dafür sehr gut geeignet zu sein.

Performance / Auswertung Jänner 2011

Trades: 19
Markt: S&P500 Aktien CFD
Long/Short: 19 Long / 0 Short
Trefferquote: 53%
R-vielfache: +4,96R
Durchschn. Gewinner: +1,32R
Durchschn. Verlierer: -0,91R
Größter Gewinner: +3,59R
Größter Verlierer: -1,00R
Profitfaktor: 1,60
1R = 3% vom Depotwert

Notizen: Mit diesem Monat kann ich nur zufrieden sein. Alle Regeln eingehalten, keine Anfängerfehler gemacht, Gewinne mitgenommen und Verluste begrenzt. Permanent den Verlockungen des Rohstoff- oder Forexmarktes wiederstanden.
Nach langem Suchen endlich einen Tradingpartner gefunden (ebenfalls Fortgeschrittener, allerdings Forex). Monatliche Treffen mit Lektionen und Livetrading.

Mein Moneymanagement

Wenn es einen Kardinalsfehler gibt den viele Anfänger machen, dann den das sie alles auf eine Karte setzen. Nach dem Motto, der nächste Trade macht mich reich. Falsch, der nächste Trade macht dich arm. Man muss das eingesetzte Kapital als Rohstoff sehen der nur begrenzt vorhanden ist.

Kein Bäcker würde aus seinem Mehl nur eine einzige Brotsorte backen und darauf hoffen das die Kunden nichts anderes mehr kaufen. Er würde seinen Rohstoff verschwenden wenn er sein Sortiment nicht breiter streut. Die Bäckererei würde wahrscheinlich pleite gehen, genau so wie der Händler der alles in einen Trade steckt.

Aber wie teilt mein sein Geld richtig ein? Die gängige Meinung ist nie mehr als 0,5% - 5% der Kontogröße bei einem Trade zu riskieren. Denn ist das Geld weg, ist das Spiel zu Ende. Der vorsichtige Einsatz des Kapitals sorgt dafür das man nicht vorzeitig aus dem Rennen fliegt.

Ich risikiere 3% bei variabler Kontogröße. Allerdings passe ich mein Risiko nicht bei jedem Trade an. Ich mache das stufenweise und nutze so den Zinseszinseffekt. Jeder kennt den vom Sparbuch, am Ende des Jahres werden die angefallenen Zinsen kapitalisiert und dem Sparbetrag abzüglich Kest gutgeschrieben. Lässt man das Geld jetzt liegen und man hat einen gleichbleibenden Zinssatz, bekommt man nächstes Jahr wieder etwas mehr Zinsen, weil sich das Grundkapital erhöht hat.

Beim traden werden die "Zinsen" (Buchgewinne) beim schließen der Position kapitalisiert. Ich kann also sofort damit beginnen auch diese zu verzinsen. Das kann man jetzt entweder bei jedem Trade neu berechnen, oder so wie ich, in Stufen ausführen. Alle € 500,- Depotsteigerung beginne ich meine Berechnung des Risikokapitals von vorn. Das hat gegenüber der permanent dynamischen Kontogröße minimale Vorteile.

Sehr einfach, aber effektiv. Hat mich seit Anfang an davor bewahrt mit meinem Depot ernsthaft ins Minus zu rutschen.

Notiz vom 26.01.2011

Der neue Marktfilter bewährt sich bestens und hat mir schon eine schöne Performance beschert. Die variable Stopversetzung anhand der verschiedenen EMAs kombiniert mit Teilverkäufen bei entsprechender Bewegung in Trendrichtung scheint auch ein Erfolgsmodell zu werden.

Derzeit lese ich mich durch die besten Bücher die Jack D. Schwager geschrieben hat: Market Wizards, New Market Wizards und Stock Market Wizards. Keiner der angeführten Profis verrät seine explizite Strategie, aber die Message die zwischen den Zeilen steht ist Gold wert.

Die besten Trader unserer Zeit würden folgenden Punkten zustimmen:

1. Kapitalerhalt steht vor Profitmaximierung
2. Halte dich an deine Regeln
3. Denke an die Regel Nr. 1
4. Ein sehr guter Trader unterscheidet sich vom Rest durch seine Leidenschaft und Liebe zum Markt
5. Jeder Trader hatte ein Schlüsselerlebnis bevor es bergauf ging (Konto geerdet, großer Verlust,..)
6. Trade nicht was du glaubst, trade was du siehst
7. Eine eigene Meinung kann sehr teuer werden
8. Immer wieder mal an Regel Nr. 1 denken
9. Verdammt nochmal halte dich an deine Regeln
10. Plan your trade and trade your plan!

Weiters wird es monatlich eine Zusammenfassung der abgelaufenen Trades geben. Was ich da alles festhalten werde muss ich mir noch überlegen. Aber so wie ich mich kenne, wird es umfangreich und detailiert.

PS: Habe eine Frage an die TradersJournal Redaktion gesendet, mal schauen ob die mir dabei helfen können meine Performancekurve weiter zu glätten.

Die mentale Seite meines Tradings

Verluste laufen lassen und Gewinne begrenzen habe ich vor langer Zeit hinter mir gelassen. Die Märkte machen mir auch heute noch zu schaffen, aber nicht mehr in dem Ausmaß wie noch vor 1-2 Jahren. Damals hat sich meinen Marktmeinung wie ein Fähnchen im Wind gedreht und mit ihr meine Einstellung zu meinen offenen Positionen. So etwas ist Gift für das Trademanagement (und für eine Beziehung/Ehe). Wenn man zb. beim Abendessen sitzt, die Frau vom Tag erzählt und man selber nicht mal einfachste Fragen beantworten kann weil man gedanklich immer noch vor dem Rechner sitzt. ;-)

Als reifender Trader fängt man an mit kleinen Verlusten zu Leben, sie gehören zum traden wie die Luft zum leben. Es ist so gar so weit das man sie erwartet. Wenn ich 4-5 offene Trades habe, nehme ich an das wahrscheinlich 2 mit Verlust enden, 2 zumindest break even schließen und 1 davon so viel Gewinn macht das sich die Arbeit trotzdem gelohnt hat.

Meine Performance Kurve oszilliert immer noch knapp über Null aber ich bin zuversichtlich das sich das dieses Jahr spürbar ändern wird. Ich habe mein Setup das 100% zu mir und meinem Tagesablauf passt gefunden. Und die ersten Ergebnisse sind sehr viel versprechend (+19% seit 01.01.11). Letztes Jahr habe ich viel experimentiert und geforscht. Was auch meiner Psyche zeitweise sehr zugesetzt hat, was sich wieder in den schlechten Ergebnissen gezeigt hat.

Mit meiner momentanen Methode brauche ich täglich etwa 1-2 Stunden, weniger will ich gar nicht investieren da ich sonst das Gefühl für den Markt verlieren würde. Ich fühle mich sehr ausgeglichen in meine Work-Life-Trading Balance.

Performanceturbo Teilverkäufe und Measured Moves

Jeder Swing Trader kämpft mit den gleichen Problemen. Der Cashbestand am Depot unterliegt starken Schwankungen und wenn man ein sehr träges System verwendet, gibt man einen guten Teil seiner Gewinne wieder ab bis man ein Ausstiegssignal bekommt.

Ich arbeite mit EMAs und verschiedenen Zeitebenen, D1, H4, H1 aber trotzdem gebe ich oftmals große Teile meines Buchgewinns wieder ab. Dazu habe ich mir jetzt eine Strategie zurecht gelegt wie ich dem entgehe. Die letzten Wochen habe ich viele Stunden in den Büchern von Jack Schwager (Technische Analyse) verbracht um dem Problem Herr zu werden.

Und dabei sties ich auf 2 wesentliche Dinge die ich schon oft gelesen habe, aber bei mir nie Anwedung fanden. Zum ersten sind es Teilverkäufe und zum zweiten die Theorie der Measured Moves. Letzteres geht davon aus das die meisten Bewegungen in einem intakten Trend in etwa den gleichen Weg zurück legen. Sprich wenn der Kurs jedes mal nach 4 Dollar eine Korrektur anfängt ist die Wahrscheinlichkeit groß das er es auch ein 5tes mal macht.

Ich kombiniere die beiden wie folgt. Nach dem Einstieg am H4 wird der Stop am H1 nachgezogen. Aber sobald der Kurs ein Niveau des jeweiligen Measured Move erreicht starte ich einen Teilverkauf von 3/4 der Position, der Rest läuft mit engen Stops am H1 weiter bis ich ausgestoppt werde. Damit sichere ich Gewinne an vermeindlichen Hochpunkten einer Bewegung und bin aber trotzdem noch dabei, sollte der Kurs weiterlaufen.

Zusätzlich bekomme ich freie Resourcen für mein MM/RM um wieder neue Trades eröffnen zu können. Diese Technik verwende ich jetzt seit Anfang des Jahres und bin schwer begeistert. Aussagekräftig wird aber erst ein Zeitraum von mehreren Monaten oder zumindest 50 Trades.

Achtung Earnings Season

Aktiengesellschaften veröffentlichen regelmäßig Zahlen zum laufenden Geschäft. Die Quartalszahlen die in den USA auch Earnings genannt werden, werden 1-2 Wochen nach dem letzten Monat eines Quartals veröffentlicht. Also Anfang Jänner, April, Juli und Oktober.

In dieser Zeit ist es wichtig vor einem Einstieg das Datum der Veröffentlichung zu checken. Werden in den nächsten Tagen Zahlen heraus gegeben ist es ratsam nicht investiert zu sein. Die Börse ist verrückt genug, man braucht nicht auch noch wilde Kursauschläge.

Man kann nicht pauschal sagen das der Kurs einer Aktie steigt wenn die Zahlen positiv ausfallen. Es könnte durchaus sein das der Markt noch mehr erwartet hätte und daher fleißig abverkauft wird. Umgekehrt passiert es auch das ein Unternehmen ein Minus publiziert und der Kurs expoldiert weil die meisten Anleger einen noch größeren Verlust erwartet haben.

Also, Titel die Earnings haben in dieser Zeit lieber meiden, das Risiko das ein enger Stop gerissen wird oder das es böse gegen einen läuft ist einfach zu groß.