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Der "Block Break"

Der Block Break (BB) gehört zu den All Markets Setups die sowohl in Trending als auch in Ranging Markets funktionieren. Beim BB Setup verläuft der Kurs für kurze Zeit in einer Preisspanne zwischen zwei Punkten. Der Kurs pendelt darin auf und ab so, dass sich daraus eine Range bildet die eine Unterstützungs- und eine Widerstandslinie aufweist.

Forex Salping Setup Strategie
Diese beiden Linien werden zur Signallinie. Dabei ist es egal ob der Markt gerade in einem Trend läuft oder ob der Wert nur zwischen zwei Punkten im Chart oszilliert. Am häufigsten trifft man dieses Setup am Ende eines Pullbacks, als horizontalen Pullback in einem starken Trend (wie im Chart oben) oder eben als Range in einem Non-Trending-Market.

Wie bei allen Setups erfolgt auch hier der Einstieg wieder mit einer Bracket-Order die bereits Limit wie Stop-Loss beinhaltet. Man könnte die Position dann vergessen und den PC verlassen. Ein händisches schließen wäre angebracht wenn es sich um einem Fake-Breakout handelt bei dem Kurs die Range nur kurz verlässt und wenig später wieder in sie zurück kehrt.

Zusammenfassung:
1. Der Kurs läuft in einer Range zu obigen Bedingungen.
2. Der Entry erfolgt bei Breakout, also Durchbruch von Widerstand oder Unterstützung.
3. Vorsicht vor Fake-Breakout!
4. Sehr starkes Signal in Trendrichtung am Ende eine Pullbacks oder als horizontaler Pullback.

Der "Second Break"

Der Second Break (SB) ist der letzte Scalping Entry aus der Reihe der Trending Setups. Der Einstieg erfolgt meistens nach einem "fehlgeschlagenem" First Break. Der Kurs nimmt aus dem Pullback heraus nicht sofort wieder die Trendrichtung auf, sondern verharrt in einer kleinen Range innerhalb der Kerze die einen First Break anzeigen würde. Erst ein paar Kerzen später wird das Signal bestätigt und in Trendrichtung gehandelt.

Scalping Setup

Möglich ist auch ein Fake-Ausbruch wobei die Signalkerze zunächst bestätigt wird und dann eine kurze Range entsteht die anschließend wieder in Trendrichtung verlassen wird. Wie so oft gibt es das perfekte Setup nicht im echten Chart. Die Grenzen verlaufen fließend. Was uns Bob Volman damit sagen möchte ist, dass viele Setups eine zweite Chance verdient haben.

Zusammenfassung:
1. Ein First Break Setup wird nicht bestätigt
2. Der Kurs bleibt in einer kleinen Range
3. Der Entry erfolgt wieder über-/unterhalb der Signalkerze in Trendrichtung

Der "First Break"

Der First Break (FB) ist eine Ergänzung zum Double Doji Break (DD). Das Signal gibt die erste Kerze in einem  Pullback die höher als das letzte lower high geht und damit die Trendrichtung wieder aufnimmt oder besser gesagt bestätigt.

Scalping Setup
Quelle: IG Markets

Dieses Setup benötigt einen starken Trend, am besten nach einem Ausbruch aus einer Seitwärtsbewegung oder Range. Gekennzeichnet von langen Kerzen mit kurzen Dochten und einem steigendem/fallendem EMA in Signalrichtung. Ebenfalls wichtig und namensgebend für dieses Setup, der Pullback ist der erste seit Trendbeginn. Das stellt sicher das möglichst viele Marktteilnehmer auf den Zug aufspringen und kurzfristig Bewegung den Kurs kommt. Nach dem ersten Pullback, und den dafür verantwortlichen Gewinnmitnahmen, versuchen viele den Trend weiter zu reiten und da steigen wir auch mit ein.

Zusammenfassung:

1. Ein beginnender Trend nach Ausbruch aus einer Range
2. Warten auf den ersten Pullback
3. Einstieg überhalb des letzten lower high in Trendrichtung

Der "Double Doji Break"

Für alle die mit Candlestick Charts nicht vertraut sind, ein Doji ist eine Kerze bei der Open und Close entweder gleich oder sehr nahe beinander sind. Der Kurs geht auf und ab und bildet High/Low aber der eigentliche Kerzenkörper ist sehr klein, das zeichnet ein Doji aus. Hier spricht man dann von einer fehlenden Richtung, eine Unentschlossenheit im Markt. Der Kurs stagniert und könnte eine Richtungsänderung anzeigen. Und wenn zwei Dojis hintereinander auftreten, am besten noch am Ende eines Pullbacks in einem laufenden Trend, ist für den Scalper erhöhte Vorsicht geboten, es könnte sich eine Tradingchance ergeben. Finger am Abzug!

Nach einer 40-60%igen Korrektur in einem laufenden Trend, stehen die Chancen gut das sich die Bewegung in ursprünglicher Richtung fortsetzt. Der 20 EMA ist bei einem Long Entry aufsteigend und es treten zwei oder mehr Dojis hintereinander auf. Der Kurs scheint aus einem Rücksetzer heraus seinen Weg nach oben wieder aufzunehmen. Hier erfolgt der Einstieg überhalb des Highs der auftretenden Dojis und zwar sobald das höchste High um 1 Pip überschritten wurde. Für Short Entries gilt das gleiche nur entgegengesetzt.

Gleichzeitig mit dem Long Entry erfolgt die Bracket-Order mit 10 Pips Target und 10 Pips Stop Loss. Das Signal wird so oder so automatisch beendet, entweder mit Gewinn oder Verlust. Ausser der Entry wird ungültig wenn sich während des Trades die Bedingungen ändern. Das wäre der Fall wenn der Trend in eine Range übergeht oder kein neues higher High gebildet wird.

Zusammenfassung:

1. Es kommt in einem laufendem Trend zu einem Pullback nahe dem steigendem 20 EMA.
2. Es treten 2 oder mehrere Dojis auf.
3. Der Einstieg erfolgt knapp überhalb des Highs der Doji-Gruppe.
4. Ausstieg per Bracket-Order oder manuell bei invalidem Signal.

Vorstellung der Scalping Setups

Die folgenden Setups oder Strategien sind nicht von mir. Ich handle nach dem reichen Erfahrungsschatz von Bob Volman, einem US Forex Trader, der seine Setups in seinem Buch "Forex Price Action Scalping" für jederman nachvollziehbar weitergibt.

Es sind insgesamt 7 Setups die ich in den nächsten Wochen hier im Blog vorstellen werde.

Trending Setups:
1. Double Doji Break (DD)
2. First Break (FB)
3. Second Break (SB)

All Markets (Trending, Ranging) Setup:
4. Block Break (BB)

Sideway Markets Setups:
5. Range Break (RB)
6. Inside Range Break (IRB)
7. Advanced Range Break (ARB)

Alle diese Setups haben eines gemeinsam, sie bauen auf einen 20-bar EMA (Exponential Moving Average) auf. Der EMA ist ein gleitender Durchschnitt der die jüngere Vergangenheit stärker gewichtet und dadurch etwas schneller reagiert als der normale MA. Dieser Indikator hilft dem Short Term Trader (Scalper) sich einen guten Überblick zu verschaffen ob sich ein Markt in einem Trend befindet oder nur seitwärts läuft. Steigt der EMA geht es Long und wenn er fällt dann Short, vorrausgesetzt die Bedingungen eines Setups bzw. Entries werden erfüllt!

Schnellere EMAs ab 15 und darunter reagieren zwar noch schneller, sind aber zu empfindlich was kurzfristige, große Preisschwankungen anbelangt. Langsamere EMAs ab 30 und darüber zeigen zwar sehr gut einen laufenden Trend an, liefern aber für einen Scalper zu wenig Setups in einem zu langem Zeitraum. Der EMA 20 ist kein in Stein gemeißeltes Gesetz, aber eine sehr gute Hilfslinie in einem ansonsten cleanem Candlestick Chart.


Der Trading Plan

Profitables Scalping erfordert sehr viel Disziplin vom Trader und so wenig Spielraum wie möglich bei der Interpretation eines Entries (Einstieg) oder Exits (Ausstieg). Aus der Hüfte schiessen ist der sicherste Weg ein Konto an die Wand zu fahren. Gerade Anfänger geraten oft in den Glauben eine brauchbare Strategie zu besitzen nach der sie handeln. In Wahrheit weichen sie aber bei jeder Gelegenheit vom Plan ab und wenn dann noch etwas Glück bei den ersten Trades dazu kommt ist der baldige Abstieg perfekt vorbeitet. Der Anfänger wähnt sich in Sicherheit, weil er ja alles richtig macht und Geld verdient, und übersieht das die Rechnung für seine Überheblichkeit bereits auf dem Weg zu ihm ist. Ist das Konto erst mal platt, wird im Internet wieder tagelang nach dem nächsten "heiligen Gral" gesucht um damit "erfolgreich" zu werden.

Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit diese Fallen beim Scalping zu umgehen oder sie zumindest abzumildern. Ein strikter Trading Plan oder besser gesagt eine konkrete Scalping Strategie die auf Herz und Nieren geprüft wurde und die nicht bei der kleinsten Änderung der Windrichtung in sich zusammenbricht. Dazu wurden von Bob Volman, einem Forex Veteranen der nur im Eigenhandel tätig ist, ein paar Fragen aufgestellt die man sich stellen sollte wenn man eine Strategie auf ihre Tauglichkeit überprüft.

Sind die Setups (Entry/Exit) klar und exakt definiert?
In welchen Marktbedingungen funktionieren die Setups?
Wann sollte man die Setups nicht handeln?
Welches definierte Ziel verfolgt die Strategie?
Wann ist ein laufender Trade nicht mehr gültig?
Wie steigt man aus einem ungültigen Trade wieder aus?
Wie hoch ist der maximale Stopp Loss?
Wenn es wie ein Setup aussieht, aber nicht alle Bedingungen erfüllt, darf ich es traden?
Wie geht man mit verpassten Entries um?
Wie wird Slippage (davonlaufende Kurse beim Entry/Exit) berücksichtig?
Wann beendet man einen gültigen Trade der noch läuft?
Wie geht man mit einem gültigen Entry um wenn man noch eine Position offen hat?
Und viele, viele mehr...

Und diese Fragen drehen sich nur um die technischen Details, dabei geht es noch nicht mal um die psychologischen Fallen die beim traden auftauchen! Zeigt mir einen Verkäufer von Forex Strategien der diese Fragen zu seinem System beantworten kann. Denn wenn er sie beantwortet hat, braucht er sie nicht mehr verkaufen, er kann dann auch davon leben ;-)

Ein Trading Plan kann sehr vieles, nur eines kann er nicht. Er kann keine Erfahrung ersetzen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, bei dem man seine Strategie in- und auswändig kennt und man den ersten Fuss ins kalte Wasser halten muss. Es werden selten bilderbuchmäßige Bedingungen herrschen, es wird viele stritige Momente geben bei denen man sich fragt ob der Entry jetzt gültig ist oder nicht oder ob man nicht doch vorzeitig aussteigen sollte. Das ist der Punkt wo die Erfahrung und Intuition ansetzen. Nur mit Erfahrung aber ohne Plan ist man kopflos, genauso wie mit Plan aber ohne Erfahrung. Es gibt den Erfolg nur mit beidem und Erfahrung kann man nicht als ebook downloaden, also rein in den Markt wenn man das Gefühl hat das die Zeit reif ist!

Es wird etwas ruhiger

Mit den Aktien gewinne ich einfach keinen Blumentopf. Ich weiß noch nicht warum, aber ständig heben sich meine Gewinne und Verluste auf. Ansich schon ein Erfolg, zermürbt es mich, ständig bei +/- 0% Performance zu beginnen,

Ich konzentriere mich weiter auf meinen bisher erfolgreichen Marktfilter und beginne diesen direkt zu traden. Angewendet wird er vorerst nur auf den Dow Jones Future (US30 CFD). Und sieht derzeit folgendermaßen aus:














Ein simples MA Crossover System, bestehend aus einem 5 und 50 SMA die bei Cross (zb. schnellerer SMA kreuzt langsameren von unten nach oben -> Long) in Trendrichtung ein Signal generieren. Der Stop existiert nur für den Notfall (ein Flashcrash würde einen Margin Call verursachen) und liegt auf Höhe des SMA 50. Die Position wird bei einem Gegensignal geschlossen aber nicht automatisch gedreht, nur wenn auch der Trend sicht wendet. Was aber beim ersten Gegensignal kaum ersichtlich sein kann, also erst beim nächsten Signal Einstieg möglich oder in laufendes Signal bei gutem CRV.

Marktfilter v0.2 und Trendfolgesystem S&P500

Beim weiter entwickeln des Marktfilters / Market Timing, bin ich auf ein einfaches Trendfolgesystem für den SP500 gestoßen.

Mein Setup für den Filter sieht jetzt wie folgt aus:

1. Chart W1 mit SMA(20)
2. Chart D1 mit SAM (10) und MACD (12,29,9)

Der erste Blick fällt auf den W1. Liegt der Kurs über dem SMA und der SMA steigt, werden nur Long Signale gehandelt und vice versa. Der zweite Blick fällt auf den D1. Dort muss nun der Kurs über den SMA steigen. Der MACD dient nur für das Timing. Ich möchte nicht in einer Überkauftsituation Long gehen. Der Stop liegt täglich 20 Punkte unter dem SMA. Thats it. Simple as simple can be.

Ich werde nicht nur danach meine Aktien (Long/Short) auswählen sondern den Index auch selber handeln.

Tradingplan - Die Macht des Zinseszins

Es macht Spaß sich hin und wieder reich zu rechnen, so Spielchen was wäre wenn. Man nimmt ein großes Ziel, wie zb. 100% Performance im Jahr und verteilt es auf kleine Teilbereich um es so erreichbar zu machen. Heute will ich die Macht des Zinseszins demonstrieren anhand einer einfach Rechnung.

Für das Beispiel nehmen wir 45 Wochen Trading pro Jahr und einen R-Wert von 2% vom Depotwert.
Nun nehmen wir noch an das man "nur" +1R pro Woche schafft.
Daraus ergibt sich eine Performance von +45R pro Jahr oder umgerechnet 90% Depotsteigerung.
Jetzt nutzt man den Zinseszins und rechnet jede Woche das Risko vom tatsächlichen Depotstand. Jetzt haben wir auch +45R aber eine Depotsteigerung von 143%!

Wo liegt jetzt der Hacken an der Sache, es kann doch nicht so schwer sein pro Woche +1R zu erwirtschaften?! Doch ist es, sobald man anfängt dieses Modell mit einer Trefferquote zu kombinieren. Wenn man diesen Plan mit einer Trefferquote von realistisch 50% unterlegt wäre das ein Verlustgeschäft, da noch die Kosten dazu kommen.

Jetzt wird man sich denken, ok ich gehe ja keine Trades ein mit einem Chancen/Risiko Verhältnis von 1:1, ich suche nur nach Chancen mit mindestens 3:1. Wenn ich mir jetzt aber mein Tradingjournal ansehe liegt der durchschnittliche Gewinn pro Gewinntrade bei 1,20R obwohl ich auch nur ein CRV von min. 2:1 akzeptiere!

Man sieht es ist eher unrealistisch wenn man annimmt das man im Schnitt 2R pro Gewinntrade erwirtschaftet, realistisch sind eher 1,5R wenn man wirklich gut ist.

Dann geht die Rechnung auch schon weiter. Theoretisch schafft man 4 Trades pro Woche, bei 45 Trading Wochen im Jahr macht das 180 Trades per annum.
Davon sind 90 Loser mit - 90R und 90 Winner mit (1,5*90) +135R macht eine Nettorendite von +45R abzgl. Kosten (12,5 Trades = -1R) bleiben davon noch +30,6R über.

Also haben wir nach unserer Annahme einen Gewinn von 61,2% Depotsteigerung vor Steuern und Sozialversicherung. Bei Anwendung des Zinseszins werden daraus 83,6% das ergibt sich aus der wöchentlichen Depotsteigerung von 1,36% nach Abzug der Gebühren.

Aber weiter in der Berechnung, jetzt gehen wir von einem Depotstand von € 100.000,- aus. Der Endstand am 31.12.2011 wäre dann € 183.600,-. Als Trader will man da davon leben und zahlt sich die € 83.600,- die man Gewinn hatte aus, davon will der Österreichische Staat gleich mal 25% Kursgewinnsteuer, bleiben € 62.700,- davon will die SVA nochmal rund € 14.800,- damit man auch zum Arzt gehen kann wenn man mal krank wird. Und eine Mindestpension bekommt man damit auch ;-)

Also haben wir nach einem Jahr den stolzen Betrag von € 47.900,- ertradet was monatlich Netto € 3.991,- ergibt. Und das mit nur 180 Trades pro Jahr und einem Risiko von 2% pro Position.


Klingt einfach, ist es aber nicht...

SP500 Indexanalyse vom 15.03.2011

W1 Long seit 02.09.2011
D1 Short seit 10.03.2011
H4 Short seit 21.02.2011

Am Wochenchart war eine Korrektur bereits seit Mitte Februar im Busch. Ab hier war klar das sich der Kurs bereits zu weit vom Durchschnitt entfernt hat, auch die Oszillatoren kündigten eine Umkehr an. Wie so oft erkennt man das aber erst hinterher. Gerade am W1 sind Indikatoren zu träge, da spielen sich am D1 bereits heiße Gefechte ab bis es am W1 ersichtlich wird.

Am D1 hat der Kurs am 10.03.2011, pünktlich vor dem Beben in Japan den EMA 50 durchbrochen und ein Shortsignal eingeleitet. Heute wurde bereits eine alte Korrekturmarke bei 1267 geknackt.

Am H4 ergab sich am 21.02.2011 ein Flatsignal das ich lustigerweise ignoriert habe. Wer meine letzten Posts gelesen hat, wird bemerken das mein Trading derzeit etwas durcheinander abläuft, ich habe beruflich und privat zu viel um die Ohren. Dafür habe ich jetzt die Rechnung bekommen. Hätte ich auf das Flatsignal gehört wäre ich immer noch Fett im Plus.

Naja das gültige Flatsignal seit 10.03.2011 wird jetzt wieder gehandelt, bisher mit Erfolg. Das Minus wurde fast vollständig wieder ausgeglichen, es könnte sich sogar noch ein kleines Plus ausgehen.

Jetzt wird noch die Frage auftauchen warum ich ingesamt Short bin, wo doch der W1 Long läuft. Ich glaube an eine ausgedehnte Korrektur am W1, was für den D1 und H4 ein paar Wochen fallende Kurs bedeuten würde. Die lässt man sich doch nicht entgehen ;-)

Daily Stock Play

Wir befinden uns gerade in einer trendlosen Phase. Der Kurs am Index schwankt seit Tagen in einer Seitwärtsrange. Eine tödliche Zeit für Swingtrader die ihre Füsse nicht stillhalten können/wollen. Man testet mit einzelnen Trades den Markt, steigt aber schnell wieder aus weil man erkennt das kein Momentum vorhanden ist.

Was machen wenn man trotzdem handeln will? Nachdem der Index die Summe der gewichteten Aktien ist, tendieren auch diese dazu das gleiche wie der Index zu machen. Sie bewegen sich nicht klar erkennbar in einem Trend. Jetzt schnappt man sich eine handvoll Aktien und lässt sich den H1 Chart anzeigen und legt einen Stochastics darauf. Und man sucht sich eine Einstellung die die Bewegungen im Überkauft- / Überverkauftbereich am besten anzeigt. Bewegt sich der Kurs am H1 in einen übertriebenen Bereich, wartet man darauf das der Indikator dreht und nimmt die entsprechende Position ein. In der Regel laufen solche Trades nicht länger als 1-2 Tage, dann tritt am Stoch wieder ein Gegensignal auf und man schließt die Position.

Da die zu erwartende Bewegung am H1 bis zum Gegensignal eher gering ausfallen wird, muss man mit Risiko im Geld arbeiten. Das schwierigste hierbei ist die Stopsetzung da man meistens keine Markttechnischen Anhaltspunkte hat. Hier könnte man den Stop wenige Cents/Punkte überhalb des Einstiegs setzen, denn würde diese Marke erreicht, wäre auch das Signal hinüber.

Eine Technik für Swing Trader die trotz Seitwärtsphase handeln möchten. Aber Achtung, man sollte sich hierfür nur Aktien suchen bei denen das auch in der Vergangenheit funktioniert hätte. Man kann zwar nicht darauf schließen das es in Zukunft auch funktioniert, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit höher das es so ist.

Stochastic Indikatoren als Marktfilter - Pro und Contra

Bevor ich in eine Aktie einsteige checke ich minimum 3 Zeiteinheiten am Chart. W1 (weekly), D1 (daily) und H1 (1 hour). Wenn diese drei nicht im Gleichklang laufen, verliere ich das Interesse an einem Kauf. Die Wertigkeit läuft in der Reihenfolge von oben nach unten . Sehe ich am H1 einen Longeinstieg und der D1 sagt aber Short, kaufe ich nicht. Zeigt der H1 und der D1 Long aber der W1 zeigt Short heißt das nicht automatisch das ich nicht kaufe.

Warum ist das so? Ich habe im wesentliche 2 Marktfilter, einmal den EMA50 und einen Stochastics mit kurzer Einstellung. Der EMA50 teilt den Chart und Long und Short. Der Stoch zeigt mir am D1 und H1 die gefährlichen Zonen an, für den W1 ist er allerdings zu träge. Würde ich am W1 auf einen Longtrade warten, wäre er am D1 bereits sehr weit gelaufen, ich schlechtesten Fall 5 Tage. So lange dauert es bis sich eine neue Kerze vollständig ausbildet und der Stoch seine Aussagekraft entfaltet. Ist dann allerdings ein Longsignal am W1 vorhanden, kann ich volles Risiko Long gehen.

Die Stoch Indikatoren sind sehr nützliche Tools für ganz bestimmte Zeiteinheiten. Unter H1/2 und über D1 muss man sie allerdings sehr individuell interpretieren. Derzeit haben ich die Situation das zahlreiche Longkandidaten am W1 noch Short sind, am D1 aber starke Longsignale auftreten. Würde ich meinen Marktfilter jetzt sehr streng handhaben, dürfte ich nicht einsteigen. Da ich aber weiß das sich am W1 jede Kerze aus 5 Tagen zusammensetzt, könnte es auch mein Longtrade sein der schließlich die Wende am W1 einleitet und ein Longsignal ausbildet.

Pro: Sehr starke Signale wenn man sie entsprechend filtert (zb. Trend)
        Stoppversetzung ist so gut wie nicht nötig, Exit bei Gegensignal
        Funktioniert auch in Trendmärkten wenn man weiß wie

Contra: Am W1 zu träge wenn man nur wenige Tage investiert bleiben möchte
              Viele Fehlsignale umso niedriger die Zeiteinheit
              Wenn man mehrere Zeiteinheiten verwendet kommt man leichter durcheinander

Notiz vom 27.02.2011

Ed Seykota hat einmal gesagt "If I am bullish, I neither buy on reaction, nor wait for strength; I am already in. I turn bullish at the instant my buy stop is hit, and stay bullish until my sell stop is hit. Being bullish and not being long is illogical." Der Mann weiß wovon er spricht, er schaffte in 16 Jahre die unglaubliche Performance von 250.000%!

Das gefährliche mit CFDs ist die Tatsache das man ganz einfach Long oder Short gehen kann. Der ewige Kampf mit der Gewichtung. Ich habe mich vor einigen Wochen dazu entschieden nur mehr die Marktrichtung zu handeln und fahre bis jetzt sehr gut damit. Denn wenn ich Pech habe und 3 Long und 3 Short Kandidaten gleichzeitig fahre, kann es mir passieren das das ein Nullsummenspiel wird. Bei Flut steigen nunmal die meisten Boote und bei Ebbe sinken sie wieder Also macht ein Hegde im eigenen Depot wenig Sinn. So gesehen wären die 6 Positionen Risikoneutral, also bräuchte ich auch keine Marktmeinung. Was ich damit sagen will ist, bilde dir eine Meinung über die vorherrschende Richtung des jeweiligen Marktes und trade die auch. Der Rest ist Bullshit.

Zu Stochastic Indikatoren.

In der einschlägigen Literatur wird gerne erzählt das diese die beste Leistung in Seitwärtsphasen erbringen. Diese Meinung kann ich nicht teilen. Wenn man die Signale über eine Marktrichtung (long/short) filtert, ergeben sich herrliche Signale. In beide Richtungen natürlich. Wichtig ist dabei einen persönlichen Überkauf- / Überverkauftbereich zu definieren. Ich steige gerne Long ein wenn der SMI mindestens unter +10 gefallen ist wieder Richtung steigend dreht. Der Stop reitet dabei am EMA 50 entlang oder wird markttechnisch mitgezogen, je nachdem wie sich der Trade entwickelt. Kommt er nicht von der Stelle wird er liqidiert egal ob Plus oder Minus. Unnötig gebundenes Kapital bringt keine Rendite.

Performanceturbo Teilverkäufe und Measured Moves

Jeder Swing Trader kämpft mit den gleichen Problemen. Der Cashbestand am Depot unterliegt starken Schwankungen und wenn man ein sehr träges System verwendet, gibt man einen guten Teil seiner Gewinne wieder ab bis man ein Ausstiegssignal bekommt.

Ich arbeite mit EMAs und verschiedenen Zeitebenen, D1, H4, H1 aber trotzdem gebe ich oftmals große Teile meines Buchgewinns wieder ab. Dazu habe ich mir jetzt eine Strategie zurecht gelegt wie ich dem entgehe. Die letzten Wochen habe ich viele Stunden in den Büchern von Jack Schwager (Technische Analyse) verbracht um dem Problem Herr zu werden.

Und dabei sties ich auf 2 wesentliche Dinge die ich schon oft gelesen habe, aber bei mir nie Anwedung fanden. Zum ersten sind es Teilverkäufe und zum zweiten die Theorie der Measured Moves. Letzteres geht davon aus das die meisten Bewegungen in einem intakten Trend in etwa den gleichen Weg zurück legen. Sprich wenn der Kurs jedes mal nach 4 Dollar eine Korrektur anfängt ist die Wahrscheinlichkeit groß das er es auch ein 5tes mal macht.

Ich kombiniere die beiden wie folgt. Nach dem Einstieg am H4 wird der Stop am H1 nachgezogen. Aber sobald der Kurs ein Niveau des jeweiligen Measured Move erreicht starte ich einen Teilverkauf von 3/4 der Position, der Rest läuft mit engen Stops am H1 weiter bis ich ausgestoppt werde. Damit sichere ich Gewinne an vermeindlichen Hochpunkten einer Bewegung und bin aber trotzdem noch dabei, sollte der Kurs weiterlaufen.

Zusätzlich bekomme ich freie Resourcen für mein MM/RM um wieder neue Trades eröffnen zu können. Diese Technik verwende ich jetzt seit Anfang des Jahres und bin schwer begeistert. Aussagekräftig wird aber erst ein Zeitraum von mehreren Monaten oder zumindest 50 Trades.

Der richtige Stop zur richtigen Zeit

Ich finde in meinen Unterlagen immer wieder mal "Selbstsabotage". Ich gehe einen Trade aufgrund eines hervoragenden CRV am Tageschart ein und setzte dann am 1/2h Chart die Stops so eng das ich bei der kleinsten Korrektur aus dem Markt fliege, nur um dann mitansehen zu müssen wie der Kurs weiter anzieht.

Trademanagement ist nach wie vor ein Bereich den ich massiv verbessern muss. Immer abwägen ob man Gewinne sichert und Risiko minimiert oder ob man Stops gar nicht versetzt weil man mit Targets arbeitet. Obwohl Risiko minimieren durch Stopversetzung stimmt so auch nicht. Oftmals erhöht sich das Risiko das ein Trade schief läuft gerade weil man einen Stop zu eng setzt. Man wird dann in einer Korrektur aus dem Rennen geworfen, womöglich noch unter dem Kaufkurs und somit mit einem Verlust.

Ich bin noch unentschlossen wie ich dabei vorgehen werde. Prinzipiell will ich einen Trade nicht durch ein Traget begrenzen, weil ich immer wieder mal einen Volltreffer dabei habe der +5R und mehr bringt. Andererseits hätte ich einige Trades im Plus beendet wenn ich rechtzeitig ausgestiegen wäre.

Meine umfangreichen Aufzeichnungen werden mir hier wieder eine tolle Hilfe sein eine Lösung für dieses Problem zu finden. Ich werde einfach meine Trades nochmals mit einem Target von zb. +2R durchspielen und sehen ob sich dabei die Performance verbessern würde. Auch eine variable Stopversetzung wird dabei berücksichtigt werden. Einmal bleibt der Stop dort wo er für die Positionsgrößenbestimmung war und ein andermal wird er nach der Markttechnik nachgezogen (Trendtheorie).

Traden lernen

Indikatoren die ich derzeit in Verwendung habe

EMA (50): Exponentiell gleitender Durchschnitt mit der Einstellung (50) angewandt auf den Tageschart. Dient der langfristigen Trendrichtungsbestimmung. Befindet sich der Kurs am jeweiligen Index über dem EMA wird nur Long gehandelt und rauscht der Kurs unter den EMA gehts nur mehr Short bei den Signalen. Das hat sich in der Vergangenheit als sehr praktikabel erwiesen. Ich mag es simpel und einfach. Ein EMA sollte es deshalb sein weil dieser die jüngste Vergangenheit stärker gewichtet und somit schneller reagiert. Die Einstellung (50) Perioden ist eine gängige Marke wie sie auch Insitutionelle Anleger verwenden. Da diese einen Großteil der Börsengelder verwalten kann man davon ausgehen das diese Signale langfristigen auch Gewicht haben.

MACD: Ein klassischer Trendfolgeindikator der sich aus 3 GDs errechnet. Er besteht aus der MACD-Linie, dem Trigger und der Null-Linie. Auf der Null-Linie sitzt noch ein Histogramm das den Abstand der MACD-Linie zum Trigger darstellt. Daher der Name Konvergenz/Divergenz. Ein Signal wird generiert sobald sich die MACD-Linie mit dem Trigger schneidet, von unter nach oben Long und vice versa.

Stochastic Momentum Index (5,3,3): Die genaue Berechnung erspare ich mir hier, das würde den Rahmen sprengen. Es handelt sich um einen hervoragenden Oszillator der nicht nur Überkauft/Überverkauftzonen anzeigt sondern auch ein hervorangender Signalgeber ist wenn man ihn derart kurz anlegt. Ein Signal entsteht bei mir mit bloßem drehen in die gewünschte Richtung. Sprich ist der SMI steigend gehts long und vice versa.

Jetzt fügen wir das Puzzle noch schnell zusammen, bevor es verwirrend wird. Wie entsteht jetzt für ich ein handelbares Signal? Es müssen zahlreiche Kriterien erfüllt werden:

1. Die Aktie befindet sich im S&P100 Index (dieser gibt die Marktrichtung vor: Long/Short)
2. Der Kurs befindet sich über dem EMA (50) für long oder darunter für Short
3. Der SMI (5,3,3) zeigt ein Longsignal
4. Der MACD befindet sich in einem Longsignal
5. Die Aktie befindet sich in einem sichtbaren Uptrend

Das aufstellen von Regeln und das verwenden von Indikatoren ist der Wunsch des Traders nach Sicherheit in einer unsicheren Börsenwelt. Daher habe ich auch als persönliches Limit 3 Indikatoren auf einem Chart und max. 5 Einstiegsregeln. Wenn ich diese Vorgaben strikt einhalte, bleiben nach dem Screening noch 10 von 100 Werten über und davon suche ich mir die 3 die mir am besten gefallen.

Der Austieg erfolgt über Gegensignal eines Indikators bzw. ist das etwas schwierig zu formulieren. Ich lasse Gewinne gerne laufen. Wenn der SMI ein Gegensignal zeigt, die Aktie aber in einem sauberen Trend läuft und der MACD nach wie vor Long wäre bleibe ich zb. investiert. Man nennt das fachliche Ungenauigkeit und meint damit das Bauchgefühl oder auch Intutition.

Die neue Trading Strategie ist fertig

Ich konnte mich darauf einigen das ich etwas Stress aus meinem Trading nehme in dem ich die Behaltedauer der einzelnen Trades verlängere. Weg von Daytrades hin zu Positionen die über mehrere Tage gehalten werden, je nach Signal und Marktlage.

Die Richtung der Signale gibt der Marktfilter vor. In diesem Fall habe ich einen sehr großzügigen EMA (50) gewählt da dieser in der Vergangenheit am besten mit meinen Ideen harmonierte. Sprich er hat nicht zu spontan die Marktrichtung gewechselt. Beim EMA (50) kann man eigentlich sagen das nicht nur der Anstieg oder Abfall der Linie Long oder Short bedeutet, nein auch zufällig ändert sich die vorherrschende Richtung bei Schnitt des Kurses mit dem EMA. Was äusserst praktisch, weil sehr einfach ist.

Wie werden Signale generiert? Ein Blick auf den EMA am SP500 zeigt das derzeit nur Long Signale gehandelt werden dürfen. Die Signale selbst werden von einem Stochastic Momentum Index, kurz SMI, mit den Werten (5,5,3,3) generiert. Und zwar wenn sich die beiden Linien schneiden, von untern nach oben Long und vice versa.

Aber das ist noch nicht alles, die jeweilige Aktien muss sich, um beim Beispiel long zu bleiben, in einem eindeutigen Uptrend befinden der gerade korrigiert wurde. Ich suche also den Einstieg in eine beginnende Trendbewegung. Die Aktie wird so lange behalten bis entweder der Kurs den EMA (50) von oben nach unten kreuzt oder der SMI wieder Richtung Short dreht, was wieder eine beginnende Korrektur andeutet.

Die Indikatoren kommen nur auf Tagescharts zum Einsatz. Zum scannen verwende ich den Scanner von Tradesignalonline.com, der deutlich verbessert wurde (sehr gute Arbeit Jungs!).

Back to Swing Trading

Nach einigen Tagen Bedenkzeit und Revision der alten Trades, werde ich den One Day Trader Ansatz wieder einstellen und zum Swing Trading zurück kehren. Unterm Strich schaffe ich damit die gleiche Performance bei weniger Stress, viel weniger Stress. Die Behaltedauer liegt also wieder irgendwo zwischen 3-10 Tagen.

Mein altes Coresystem wird dafür wiederbelebt und weiter ausgebaut. Es besteht aus einem Stochastic Momentum Index (5,5,3,3) einem SMA 20, SMA 40 und einem Index Marktfilter auf Wochenchartbasis.

Vorteile: qualitativ hochwertiger, bessere CRV, weniger Zeitaufwand.

Nachteile:  oft wird Kapital lange gebunden bevor man weiß das es nix mehr wird mit dem Trade, weniger Signale.

Trades werde ich eher sporadisch veröffentlichen, das ist mir zuviel Arbeit meine Zahlenkolonnen auch noch hier rein zu übertragen.

Immer die untergeordneten Zeiteinheiten beachten

Es passiert mir immer noch das ich am Tageschart ein Signal erkenne und handle ohne zumindest einen Blick auf die untergeordnete Zeiteinheit zu werfen. Fällt wohl eindeutig unter Schlampigkeitsfehler oder auch Faulheit. Am 30min Chart ist oftmals schon ein Schwenk im Trend erkennbar während man am Tageschart noch auf die Fortsetzung wartet.

Da ich derzeit sehr kurzfristig agiere, muss ich das noch stärker beachten. Der Tageschart wird nur mehr als grober Signalgeber verwendet und der sinnvolle Entry dann am 30min Chart gesucht. Schön langsam nimmt meine Strategie sehr umfangreiche Formen an, obwohl ich sie bewußt simpel und übersichtlich halten wollte. Aber das sucht man sich nicht aus, das ergibt sich aus den Gegebenheiten. Man kennt das Ziel und bastelt sich den Weg dazu.

Btw: Ich beschäftige mich derzeit in meiner restlichen Freizeit mit NLP - Neurolinguistisches Programmieren, hoch interessant, kann ich jedem Trader nur empfehlen.

Wozu kann man NLP nutzen?

NLP zeigt Ihnen, wie Sie Ihre eigenen Erfolge verstehen und wieder bewußt herbeiführen können.

NLP gibt Ihnen die Möglichkeit, wahrzunehmen, wann eine günstige Situation gegeben ist und bewußt zu handeln.

NLP unterstützt Sie darin sich selbst und andere besser zu verstehen.

NLP ist ein Weg, um seine persönliche Entwicklung voranzubringen und Veränderung bewußt herbeizuführen.

NLP kann ihre Kommunikation mit sich und anderen optimieren.

NLP erweitert ihre Wahrnehmung und Flexibilität in Alltagssituationen.

NLP erinnert Sie daran, wie Sie ihre Ressourcen aktivieren können.

NLP unterstützt Sie in der klaren Formulierung von persönlichen Zielen.

Quelle: www.nlp-spectrum.de

2 Verluste in einem starken Markt

Toll wie man mal 2 mal so ins Klo greifen kann. Ich habe an zwei starken Tagen zwei echt miese Picks gemacht. Das Problem bei Entries nach starken Tagen sind Kerzen ohne Dochte. Es fehlen also die Kursrücksetzer um sich per Buy Stop einzukaufen.

Wie oder wo lässt man sich in eine Aktien einstoppen die am Tageshoch schließt?  Den prinzipiell sind Tageskerzen die nahe am Tageshoch schließen sehr bullish, da die Bären keine Chance hatten den Kurs zu drücken. Ich möchte nun auch diese Werte handeln die keinen traditionellen Einstieg erlauben, doch wie stelle ich das am besten an?

Die Lösung ist ganz einfach, mein Broker gibt den Einstieg vor. Dort lautet die Regel für den Mindestabstand bei US Aktien [Spread x 5 + 0,01]. Da bei den meisten Werten der Spread bei 0,02 liegt ergibt das 0,11 Aufschlag auf den aktuellen Kurs. Das ergibt umgerechnet in Prozent vom Kurswert einen Aufschlag von 0,11-0,275% je nach Höhe des Kurses. Da die meisten meiner gehandelten Aktien unter 100 notieren nehme ich einen Pauschalaufschlag von 0,3 % oder nach Gefühl, das nennt sich dann fachliche Ungenauigkeit ;-)