Eine Handelsstrategie kann am Papier gerade noch profitabel sein und in der Realität produziert sie trotzdem unterm Strich ein Minus. Vielfach finden die Gebühren keine Berücksichtigung in der Entwicklung von mechanischen Handelssystemen.
Bei meinem One Day Trader Ansatz waren die Gebühren das erste um das ich mich gekümmert habe. Nachdem ich mit sehr engem IniStop in den Markt gehe und somit auch das Risiko in absoluten Beträgen sehr niedrig ist, war mir bewußt das sich meine Stückzahl damit erhöht. CMC Marktes verlangt $ 0,02 / US Aktie, würde ich da Aktien handeln die um die $ 10 - 20 notieren hätte ich eine so hohe Stückzahl und daraus resultierende Gebühren, dass das schon wieder einen beträchtlichen Teil meines R-vielfachen ausmacht.
Was habe ich also gemacht? Ich filtere für meine Signale nur mehr Aktien die über $ 40 gehandelt werden. Bei 1% IniStop ergeben sich da min. $ 0,40. Damit dividiere ich meinen Risikobetrag den ich gewillt bin einzusetzen (R-vielfache), bei mir derzeit 3% vom Depotstand mit fixer Progression bei Gewinn oder Verlust. So halte ich meine Kosten pro Trade im Bereich des erträglichen.
Und ich hab mir sogar ausgerechnet wieviel ist bei unterschiedlichen IniRisko bezahle. Bei einem IniRisiko von $ 0,50 müsste ich von meinem Risikobetrag nochmal 8% Gebühren abschlagen um das Gesamteinzelrisiko von 3% / Trade nicht zu übersteigen. Bei einem IniRisiko von $ 1,00 sind wir nur mehr bei 4% Gebühren, alles darüber trifft nicht die breite Masse. Meine "Durchschnittsaktie" notiert bei rund $ 60,-.
Da die Gebühren in absoluten Beträgen trotzdem sehr niedrig sind, schlage ich sie nicht vom Einzelrisiko ab sondern nehme sie gesondert in Kauf. Wenn wir wieder zum Beispiel mit dem IniRisiko von $ 0,50 zurück kehren, kann ich noch dazu sagen, das ich alle 12,5 Trades 1R an Gebühren verliere. Diese Zahl wird genauso in der Strategieerstellung berücksichtigt. Denn wenn mein System angenommen alle 12,5 Trades nur 1R Gewinn produzieren würde, weiß ich damit das unterm Strich trotzdem nichts überbleibt.
Mittlerweile nimmt die Berechnung von Positionsgrößen und Risiken und die dazu gehörige Dokumentation (Journal), mehr Zeit in Anspruch als der eigentliche Handel bzw. die Signalfindung. Aber ich war noch nie so erfolgreich wie jetzt :-)
One Day Trader - Eine Idee
Ich interpretiere das Thema Daytrader für mich mal ganz anders. Normalerweise versteht man darunter einen Händler der mehrere Postionen mehrmals am Tag eröffnet und schließt und noch am selben Tag alles verkauft, um so das Overnight Risiko auszuschließen. Die letzten Wochen waren für mich als Swingtrader eher ernüchternd, wenn unterm Strich nicht mehr als eine schwarze Null bleibt. Also habe ich mich wieder in mein Tradingjournal gewühlt und an einer Idee gearbeitet die ich gerade im Livehandel umsetze.
Ich bin zu der Kenntnis gelangt das ich sehr oft in die richtige Richtung eingestoppt werde, aber die Trades selten länger als 2-3 Tage in meine Richtung laufen. Durch Stopversetzung auf das vorherige Periodentief, muss ich froh sein mit +/- 0 auszusteigen. Ich lasse mich einstoppen da ich zur Markteröffnung nicht beim PC sein kann und weil an den Tageslienien das meiste Ordervolumen liegt. Hier entsteht Bewegung, wie Michael Voigt so schön sagt. Wenn ein Trade diesen Punkt überwindet steigen die Chancen das er den Tag im Plus beendet, daher liegen meine Orders immer am Periodenhoch/tief, je nach Richtung.
Wenn man sich die Charts intraday ansieht, sieht man schön das das übersteigen des Vortageshoch meistens ein glatter Durchschuss ist. Soll heißen der Kurs fährt durch den Buystop und kommt selten noch am selben Tag zu dieser Marke zurück. Also lege ich mit meiner neuen Strategie das Risiko ins Geld in dem ich den Stop nur 1% vom Buystop entfernt platziere. Wenn ich von der 50/50 Verteilung der Trefferquote ausgehe müssen meine Gewinner mehr erwirtschaften als meine Verlierer ins Minus laufen.
Wird der Inistop gerissen, bedeutet das, vorrausgesetzt es tritt kein Gap auf oder Slipage, das ich -1R habe. Das sagt mir das es keinen Sinn macht den Inistop auf das Periodentief zu setzen, damit erwirtschafte ich bei 50/50 maximal ein Pari. Also müssen meine Treffer auf Grund der Postionsgröße, die sich aus Buystop - Inistop errechnet, mehr machen als die Verlierer kosten. Und das geht nur mit Risiko im Geld.
Klingt jetzt etwas kompliziert, ist es aber überhaupt nicht. Man stellt sich eine Linie vor über der ein Kerze beginnt und unter der eine Kerze endet. Beide Kerzen stehen für jeweils 100%. Die Linie ist der Buystop, also die Tradeeröffnung. Würde der Inistop am Ende der Kerze liegen, hätte ich eine Chance/Risiko Verhältnis von 1:1 das die Chance genau so groß ist wie das Risiko. Platziere ich aber den Inistop zb. in der Mitte der Kerze, steht das CRV schon bei 2:1. Wenn ich also den Idealfall erwische und den Trade am Tageshoch glattstelle, könnte ich, bei einem Bilderbuchchart in der perfekten Welt, doppelt so viel gewinnen wie ich riskiert habe. Dann erwirtschafte ich auch mit einer 50/50 Verteilung der Trefferquote einen Gewinn.
Jetzt werden die Einwände kommen, das man bei einem 1% Inistop schon alleine wegen der Vola aus dem Markt fliegt, dem stimme ich zu wenn man den Stop unüberlegt platziert. Aber an einem Punkt im Chart an dem Bewegung entsteht, nutze ich diese Vola zu meinem Vorteil. Und wenn der Trade trotzdem ausgestoppt wird, sind wir wieder bei der 50/50 Verteilung. Wenn das CRV stimmt, klappts auch mit engen Stops.
Jetzt kommt die Überschrift ins Spiel (One Day Trader), ich schließe diese Postition am Ende des Handeltages wieder. Unabhängig davon ob der Trade im Plus ist oder nicht. Denn wenn er bis dahin kein Gewinner ist oder ausgestoppt, habe ich damit zumindest einen drohenden Verlust verkleinert. So schließe ich an einem Tag zb. einen bei -0,5R und einen bei +1,5R, ergibt ein Tagesplus von +1R. Würde ich mich ausstoppen lassen, weil ich davon ausgehe das er das wird wenn er nicht sofort in meine Richtung läuft, hätte ich nur +0,5R Gewinn.
Ich bleibe also einen ganzen Handelstag im Trade, nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe meine Orders immer am Vortag bis 22:00 Uhr ein, daher beschäftigt mich ein Trade fast 24 Stunden bis ich ihn market wieder schließe.
Ich bin zu der Kenntnis gelangt das ich sehr oft in die richtige Richtung eingestoppt werde, aber die Trades selten länger als 2-3 Tage in meine Richtung laufen. Durch Stopversetzung auf das vorherige Periodentief, muss ich froh sein mit +/- 0 auszusteigen. Ich lasse mich einstoppen da ich zur Markteröffnung nicht beim PC sein kann und weil an den Tageslienien das meiste Ordervolumen liegt. Hier entsteht Bewegung, wie Michael Voigt so schön sagt. Wenn ein Trade diesen Punkt überwindet steigen die Chancen das er den Tag im Plus beendet, daher liegen meine Orders immer am Periodenhoch/tief, je nach Richtung.
Wenn man sich die Charts intraday ansieht, sieht man schön das das übersteigen des Vortageshoch meistens ein glatter Durchschuss ist. Soll heißen der Kurs fährt durch den Buystop und kommt selten noch am selben Tag zu dieser Marke zurück. Also lege ich mit meiner neuen Strategie das Risiko ins Geld in dem ich den Stop nur 1% vom Buystop entfernt platziere. Wenn ich von der 50/50 Verteilung der Trefferquote ausgehe müssen meine Gewinner mehr erwirtschaften als meine Verlierer ins Minus laufen.
Wird der Inistop gerissen, bedeutet das, vorrausgesetzt es tritt kein Gap auf oder Slipage, das ich -1R habe. Das sagt mir das es keinen Sinn macht den Inistop auf das Periodentief zu setzen, damit erwirtschafte ich bei 50/50 maximal ein Pari. Also müssen meine Treffer auf Grund der Postionsgröße, die sich aus Buystop - Inistop errechnet, mehr machen als die Verlierer kosten. Und das geht nur mit Risiko im Geld.
Klingt jetzt etwas kompliziert, ist es aber überhaupt nicht. Man stellt sich eine Linie vor über der ein Kerze beginnt und unter der eine Kerze endet. Beide Kerzen stehen für jeweils 100%. Die Linie ist der Buystop, also die Tradeeröffnung. Würde der Inistop am Ende der Kerze liegen, hätte ich eine Chance/Risiko Verhältnis von 1:1 das die Chance genau so groß ist wie das Risiko. Platziere ich aber den Inistop zb. in der Mitte der Kerze, steht das CRV schon bei 2:1. Wenn ich also den Idealfall erwische und den Trade am Tageshoch glattstelle, könnte ich, bei einem Bilderbuchchart in der perfekten Welt, doppelt so viel gewinnen wie ich riskiert habe. Dann erwirtschafte ich auch mit einer 50/50 Verteilung der Trefferquote einen Gewinn.
Jetzt werden die Einwände kommen, das man bei einem 1% Inistop schon alleine wegen der Vola aus dem Markt fliegt, dem stimme ich zu wenn man den Stop unüberlegt platziert. Aber an einem Punkt im Chart an dem Bewegung entsteht, nutze ich diese Vola zu meinem Vorteil. Und wenn der Trade trotzdem ausgestoppt wird, sind wir wieder bei der 50/50 Verteilung. Wenn das CRV stimmt, klappts auch mit engen Stops.
Jetzt kommt die Überschrift ins Spiel (One Day Trader), ich schließe diese Postition am Ende des Handeltages wieder. Unabhängig davon ob der Trade im Plus ist oder nicht. Denn wenn er bis dahin kein Gewinner ist oder ausgestoppt, habe ich damit zumindest einen drohenden Verlust verkleinert. So schließe ich an einem Tag zb. einen bei -0,5R und einen bei +1,5R, ergibt ein Tagesplus von +1R. Würde ich mich ausstoppen lassen, weil ich davon ausgehe das er das wird wenn er nicht sofort in meine Richtung läuft, hätte ich nur +0,5R Gewinn.
Ich bleibe also einen ganzen Handelstag im Trade, nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe meine Orders immer am Vortag bis 22:00 Uhr ein, daher beschäftigt mich ein Trade fast 24 Stunden bis ich ihn market wieder schließe.
Ein Plan B ist eine gute Sache
Trading ist ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Man setzt sich in den Kopf in absehbarer Zeit vom Trading leben zu können, damit den Lebensunterhalt bestreiten zu können, die "Freiheit" zu genießen. Wenn man aber den Tatsachen ins Auge blickt, erkennt man das nur ein ganz kleiner Anteil der Börsenteilnehmer den Sprung in die Selbstständigkeit schafft. Selbst würde man sich so etwas nie eingestehen, man selbst geht immer davon aus das man zu den 10% gehört die zur Elite aufschließen. Man will einfach nicht zu den restlichen 90% gehören die mehr einzahlen als sie entnehmen.
Trotzdem oder gerade deswegen sollte man einen Plan B zur Hand haben. Das dümmste das man machen kann ist zu beschließen, dass man in 3 Jahren Vollzeittrader ist und man die festangestellte Arbeit für immer hinter sich lässt. Schön wenn das passiert, aber die Wahrscheinlichkeit ist gegen dich. Darum kümmere ich mich auch um einen Plan B, der mir hilft ein angenehmes Leben zu führen wenn Plan A doch in die Hose gehen sollte.
Was ich damit meine ist auch die derzeitige Karriere voran zu treiben, sich nicht darauf verlassen das man fix Trader wird und dem Chef sagen kann, das man jetzt selber Chef wird. Sollte man in der Zeit, in der man versucht Profi zu werden, die Festanstellung schleifen lassen, könnte das bei einem Scheitern böse Ende. Zum Schluß hat man dann gar nichts erreicht, man ist das Angestellenverhältnis los und wird doch kein Zu-Hause-Geld-Verdiener.
Die Zeit in der man sich auf beide Karrieren konzentriert ist kein Kinderspiel, aber niemand hat gesagt das man etwas geschenkt bekommt. Auch wenn man in der Zeit "nur" lernt erfolgreich sein eigenes Vermögen zu verwalten und zu vermehren, hat man einen Schritt in die Selbstständigkeit getan. Man ist unabhängig von mickrigen Sparbuchzinsen und schlecht gemanagten Fonds oder muss sich nicht mehr über sinkende Erträge bei Lebensversicherungen ärgern. Ist zwar nicht das gewünscht Ergebnis, aber über die Jahre auch viel Wert.
Trotzdem oder gerade deswegen sollte man einen Plan B zur Hand haben. Das dümmste das man machen kann ist zu beschließen, dass man in 3 Jahren Vollzeittrader ist und man die festangestellte Arbeit für immer hinter sich lässt. Schön wenn das passiert, aber die Wahrscheinlichkeit ist gegen dich. Darum kümmere ich mich auch um einen Plan B, der mir hilft ein angenehmes Leben zu führen wenn Plan A doch in die Hose gehen sollte.
Was ich damit meine ist auch die derzeitige Karriere voran zu treiben, sich nicht darauf verlassen das man fix Trader wird und dem Chef sagen kann, das man jetzt selber Chef wird. Sollte man in der Zeit, in der man versucht Profi zu werden, die Festanstellung schleifen lassen, könnte das bei einem Scheitern böse Ende. Zum Schluß hat man dann gar nichts erreicht, man ist das Angestellenverhältnis los und wird doch kein Zu-Hause-Geld-Verdiener.
Die Zeit in der man sich auf beide Karrieren konzentriert ist kein Kinderspiel, aber niemand hat gesagt das man etwas geschenkt bekommt. Auch wenn man in der Zeit "nur" lernt erfolgreich sein eigenes Vermögen zu verwalten und zu vermehren, hat man einen Schritt in die Selbstständigkeit getan. Man ist unabhängig von mickrigen Sparbuchzinsen und schlecht gemanagten Fonds oder muss sich nicht mehr über sinkende Erträge bei Lebensversicherungen ärgern. Ist zwar nicht das gewünscht Ergebnis, aber über die Jahre auch viel Wert.
Fehlerquelle Zeitumstellung
2 mal im Jahr wird weltweit die Uhrzeit an unterschiedlichen Tagen (Daylight Saving Time) umgestellt. Da ich bevorzugt den US Markt trade, mich aber in Europa aufhalte birgt das für mich in einer kurzen Zeitphase eine Fehlerquelle in der Tagesplanung. Die Spreads auf Stop Orders für US Aktien werden bei meinem Broker bei geschlossenem Markt auf 5x Marktspread + 1 ausgeweitet. Was oftmals schon zu weit weg sein kann um den Stop richtig zu setzen, daher ist es für mich wichtig den PC während geöffnetem Markt zu erreichen.
Im Frühjahr sind die Amis schneller mit der Umstellung, da lautet die Regel: am zweiten Sonntag im März. Und bei uns wird einheitlich erst am letzten Sonntag im März umgestellt. Da die Uhren nach vorne gestellt werden, kann ich in diesem kurzen Zeitraum nur bis 21:00 Uhr den geöffneten Markt an der NYSE traden.
Im Herbst allerdings sind wir schneller, da gilt bei uns der letzte Sonntag im Oktober und bei den Amis der erste Sonntag im November für die Umstellung. Hier verliere ich für eine Woche wieder eine Stunde in meiner Tagesplanung, da ich wieder nur bis 21:00 Uhr handeln kann. Das ergibt sich daraus das wir die Uhren früher zurück drehen und somit der Handel bei uns wie im Frühling schon um 14:30 Uhr beginnt und um 21:00 Uhr endet. Würden die Amis vor uns umstellen, wäre es umgekehrt, Beginn 16:30 Uhr und Ende 23:00 Uhr.
Im Frühjahr sind die Amis schneller mit der Umstellung, da lautet die Regel: am zweiten Sonntag im März. Und bei uns wird einheitlich erst am letzten Sonntag im März umgestellt. Da die Uhren nach vorne gestellt werden, kann ich in diesem kurzen Zeitraum nur bis 21:00 Uhr den geöffneten Markt an der NYSE traden.
Im Herbst allerdings sind wir schneller, da gilt bei uns der letzte Sonntag im Oktober und bei den Amis der erste Sonntag im November für die Umstellung. Hier verliere ich für eine Woche wieder eine Stunde in meiner Tagesplanung, da ich wieder nur bis 21:00 Uhr handeln kann. Das ergibt sich daraus das wir die Uhren früher zurück drehen und somit der Handel bei uns wie im Frühling schon um 14:30 Uhr beginnt und um 21:00 Uhr endet. Würden die Amis vor uns umstellen, wäre es umgekehrt, Beginn 16:30 Uhr und Ende 23:00 Uhr.
Risiko im Markt - Risiko im Geld
Hab ich schon mal erwähnt das ich mein Tradingjournal liebe? Da die Ergebnisse in letzter Zeit stark rückläufig sind habe ich mein Trading einer gründlichen Revision unterzogen. Das konnte ich nur mit Hilfe meiner detailierten Aufzeichnungen, die mir jetzt wieder den Weg nach oben gezeigt haben. Es gibt keine Strategie oder kein System das unverändert auf ewig läuft. Die unterschiedlichen Marktphasen verlagen eine Anpassung von Zeit zu Zeit.
In meinem Fall genügt es wenn ich am Trademanagement drehe. Ich habe bei der Durchsicht meiner Unterlagen gesehen das ich nach wie vor eine Trefferquote von knapp über 55% habe und die anfängliche Kursrichtung richtig treffe. Und jetzt kommt das ABER, die Richtung wird nicht mehr so lange gehalten. Noch vor einem halben Jahr konnte ich bei Laufzeiten von 4-10 Tagen schöne Gewinne erwirtschaften, derzeit ändert sich aber nach meisten 2-3 Tagen schon wieder die Kursrichtung. Und auf Grund meiner Strategie kommen ich da noch nicht mal zu ersten Stopversetzung.
Zusammengefasst: Mein Ansatz funktioniert nach wie vor, nur die Bewegungen sind nicht mehr so ergibig. Bisher war ich mit dem Risko im Markt. Ich habe mit kleinen Postionen auf große Bewegungen gesetzt. Das erlaubt eine großzügige Stoptaktik, da man ja nicht vorzeitig ausgestopt werden möchte.
Und jetzt kommt die Änderung ins Spiel. Mein Trading wird kürzer, um einiges kürzer sogar. Nach der Analyse habe ich gesehen das die Signale handelbar sind, aber nur mehr 1-3 Tage halten. Das heißt ich stelle um auf Risiko im Geld. Ich gehe mit großen Postionen auf die Jagd nach kleinen Bewegungen. Die Stopversetzung verlagert sich dabei auf den Stundenchart. Der Entry erfolgt nach wie vor über den Tageschart.
Das funktioniert so lange bis die nächste Änderung ansteht, wie lange das dauert kann ich nicht sagen, nur das ich sie, dank meines Journals, finden werde.
In meinem Fall genügt es wenn ich am Trademanagement drehe. Ich habe bei der Durchsicht meiner Unterlagen gesehen das ich nach wie vor eine Trefferquote von knapp über 55% habe und die anfängliche Kursrichtung richtig treffe. Und jetzt kommt das ABER, die Richtung wird nicht mehr so lange gehalten. Noch vor einem halben Jahr konnte ich bei Laufzeiten von 4-10 Tagen schöne Gewinne erwirtschaften, derzeit ändert sich aber nach meisten 2-3 Tagen schon wieder die Kursrichtung. Und auf Grund meiner Strategie kommen ich da noch nicht mal zu ersten Stopversetzung.
Zusammengefasst: Mein Ansatz funktioniert nach wie vor, nur die Bewegungen sind nicht mehr so ergibig. Bisher war ich mit dem Risko im Markt. Ich habe mit kleinen Postionen auf große Bewegungen gesetzt. Das erlaubt eine großzügige Stoptaktik, da man ja nicht vorzeitig ausgestopt werden möchte.
Und jetzt kommt die Änderung ins Spiel. Mein Trading wird kürzer, um einiges kürzer sogar. Nach der Analyse habe ich gesehen das die Signale handelbar sind, aber nur mehr 1-3 Tage halten. Das heißt ich stelle um auf Risiko im Geld. Ich gehe mit großen Postionen auf die Jagd nach kleinen Bewegungen. Die Stopversetzung verlagert sich dabei auf den Stundenchart. Der Entry erfolgt nach wie vor über den Tageschart.
Das funktioniert so lange bis die nächste Änderung ansteht, wie lange das dauert kann ich nicht sagen, nur das ich sie, dank meines Journals, finden werde.
Thomas Vittner vergibt ein Praktikum
Der Auto von "Das Trader Coaching" - Thomas Vittner, vergibt eine Praktikumsstelle. Geboten wird kostenloses Coaching im Bereich Trader und Investor. Verlangt wird Mitarbeit bei der täglichen Arbeit in einem Tradingbüro, Aufbau einer Community und Betreuung eines Forums.
Für mich ist das leider nichts, da ich mit meiner Vollzeitstelle und dem Trading nebenberuflich mehr als ausgelastet bin. Aber wenn man das Trading erlernen möchte und Resourcen in der Tagesplanung frei hat ist das ein fairer Deal. Zauberei und Kunststücke braucht man freilich nicht erwarten, wenn mans nicht hat, hat mans eben nicht. Aber es ist eine Möglichkeit, ein Anfang.
Hier noch der Link -> Trader Praktikum zu vergeben!
Für mich ist das leider nichts, da ich mit meiner Vollzeitstelle und dem Trading nebenberuflich mehr als ausgelastet bin. Aber wenn man das Trading erlernen möchte und Resourcen in der Tagesplanung frei hat ist das ein fairer Deal. Zauberei und Kunststücke braucht man freilich nicht erwarten, wenn mans nicht hat, hat mans eben nicht. Aber es ist eine Möglichkeit, ein Anfang.
Hier noch der Link -> Trader Praktikum zu vergeben!
Einfache Signale, Einstieg leicht gemacht
Die einfachsten Ideen sind meistens die besten, so auch die folgende. Ich beschreibe hier dein Einfachheit halber nur den Longtrade, umkehrt gilt natürlich das gleiche für die Shortseite.
Die gefundene Aktie befindet sich in einem intakten Uptrend. Ändert der Kurs seine Richtung aus einer Korrektur heraus und überschreitet dabei das High des Vortages ergibt sich in Trendrichtung ein Signal. Wichtig ist das auch der Close über dem High des Vortages liegt. Das stellt sicher das sich der Wind mit hoher Wahrscheinlichkeit gedreht hat.
Als Order erfolgt ein Stop Buy über dem High der aktuellen Tageskerze. Für den Inistop kann man entweder das Low des aktuellen Tages verwenden oder am 1h Chart nach Korrekturen suchen die als Stopbarriere dienen. Der Stop wird jeden Tag gegen Handelsende auf die letzte Korrektur im Trend am 1h Chart nachgezogen oder auf das aktuelle Low gesetzt.
Dieser Entry vereinfacht das Screening für mich enorm. Folgende Vorgesehensweise hab ich mir dazu überlegt. Ich öffne die Finviz.com Seite, gehe auf Screener und lasse mir den kompletten S&P500 Index anzeigen. Dann gehe ich unter dem Reiter "Technical" auf das Feld "Change" und wähle "Up" aus. Ich habe das schon mal vorbreitet -> FINVIZ. Die Sortierung "Up" hat den Vorteil das nur Aktien angezeigt werden deren Kurs aktuell über dem Kurs von gestern notieren. Sollte ein Upgap erfolgt sein und der Kurs wieder fallen, liegt der Kurs zwar auch über dem von gestern, bildet aber eine rote Kerze aus, weil im Verlauf des Tages wieder verloren wurde. Dazu gäbe es noch den Reiter "Change from Open", da kann ich wirklich sicher gehen das der Kurs bei "Up" über der Eröffnung liegt. Da ist aber wieder zu beachten das der Tag auch wirklich über dem High des Vortages liegt. Bei einem Downgap und anschließenden Kurssteigerungen wäre auch ein Szenario denkbar bei dem der aktuelle Kurs trotz Kursgewinne, also grüner Kerze, unter dem letzten High liegt.
Also noch mal vereinfacht zusammengefasst. Es folgt in einem intakten Uptrend eine grüne Kerze auf eine rote die über dem High der roten Kerze schließt. Stop Buy Order am High der aktuellen grünen Kerze, Inistop am Low oder wenns besonders eng laufen soll, Suche einer Intradaykorrektur am 1h Chart.
Jetzt muss man die Charts Anfangs nur nach der Kombination, grüne folgt auf rote Kerze absuchen um dann den Chart näher zu betrachten. Da sind auch die 500 Aktien des S&P500 schnell durch gescreent.
Die gefundene Aktie befindet sich in einem intakten Uptrend. Ändert der Kurs seine Richtung aus einer Korrektur heraus und überschreitet dabei das High des Vortages ergibt sich in Trendrichtung ein Signal. Wichtig ist das auch der Close über dem High des Vortages liegt. Das stellt sicher das sich der Wind mit hoher Wahrscheinlichkeit gedreht hat.
Als Order erfolgt ein Stop Buy über dem High der aktuellen Tageskerze. Für den Inistop kann man entweder das Low des aktuellen Tages verwenden oder am 1h Chart nach Korrekturen suchen die als Stopbarriere dienen. Der Stop wird jeden Tag gegen Handelsende auf die letzte Korrektur im Trend am 1h Chart nachgezogen oder auf das aktuelle Low gesetzt.
Dieser Entry vereinfacht das Screening für mich enorm. Folgende Vorgesehensweise hab ich mir dazu überlegt. Ich öffne die Finviz.com Seite, gehe auf Screener und lasse mir den kompletten S&P500 Index anzeigen. Dann gehe ich unter dem Reiter "Technical" auf das Feld "Change" und wähle "Up" aus. Ich habe das schon mal vorbreitet -> FINVIZ. Die Sortierung "Up" hat den Vorteil das nur Aktien angezeigt werden deren Kurs aktuell über dem Kurs von gestern notieren. Sollte ein Upgap erfolgt sein und der Kurs wieder fallen, liegt der Kurs zwar auch über dem von gestern, bildet aber eine rote Kerze aus, weil im Verlauf des Tages wieder verloren wurde. Dazu gäbe es noch den Reiter "Change from Open", da kann ich wirklich sicher gehen das der Kurs bei "Up" über der Eröffnung liegt. Da ist aber wieder zu beachten das der Tag auch wirklich über dem High des Vortages liegt. Bei einem Downgap und anschließenden Kurssteigerungen wäre auch ein Szenario denkbar bei dem der aktuelle Kurs trotz Kursgewinne, also grüner Kerze, unter dem letzten High liegt.
Also noch mal vereinfacht zusammengefasst. Es folgt in einem intakten Uptrend eine grüne Kerze auf eine rote die über dem High der roten Kerze schließt. Stop Buy Order am High der aktuellen grünen Kerze, Inistop am Low oder wenns besonders eng laufen soll, Suche einer Intradaykorrektur am 1h Chart.
Jetzt muss man die Charts Anfangs nur nach der Kombination, grüne folgt auf rote Kerze absuchen um dann den Chart näher zu betrachten. Da sind auch die 500 Aktien des S&P500 schnell durch gescreent.
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